Gesundheit ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für soziale Integration. Deshalb hört für Handicap International die Versorgung nicht bei Prothesen-Herstellung und Rehabilitation auf. Die Vorbeugung von Behinderung verursachenden Krankheiten, leicht erreichbare Gesundheitszentren, psychologische Unterstützung von Opfern – all diese Aktionen dienen einem Ziel: Jeder Mensch soll eine angemessene medizinische Versorgung bekommen!
HIV/Aids, lymphatische Filariose, Kinderlähmung, Klumpfüße, Epilepsie, Diabetes oder Lepra… Diese Geißeln verursachen bei den Betroffenen in vielen Ländern Behinderungen und enden meist in sozialer Isolation.

Philippinische Aufklärungskampagne zu Diabetes
Dabei ist die Vorbeugung oft ganz einfach: Durch einfache Hygiene-Maßnahmen, Informations-Kampagnen, Impfungen oder Vorsorgeuntersuchungen können sich die Menschen wirksam schützen oder den Ausbruch einer Krankheit zumindest verzögern oder mildern, die sonst eine schwere Behinderung zur Folge gehabt hätte.
Diese Krankheiten besser zu kennen bedeutet auch, sich besser um Betroffene kümmern zu können und beim Umfeld eine bessere Akzeptanz von bereits Erkrankten zu erreichen. Handicap International arbeitet in vielen Projektländern eng mit lokalen Organisationen, Institutionen und medizinischem Personal zusammen, um Informations- oder Impfkampagnen durchzuführen. So können auch kleine Informationszentren errichtet oder Multiplikatoren fortgebildet werden.
Handicap International engagiert sich auch in der Kampagne gegen Diabetes – eine Behinderung verursachende Krankheit, die Schätzungen zufolge bis 2030 über 350 Millionen Menschen weltweit in ihrem Griff zu haben droht.
Außerdem ist Handicap International Mitglied in der afrikanischen Kampagne „Handicap und Aids“.