Donnerstag, 17.11.2011: Sowohl am Montag als auch am Mittwoch kam es laut der Burmesischen Staatszeitung „New light of Myanmar“ zu Vorfällen mit Landminen. 10 Leute starben, 25 wurden verletzt.

Bereits am Montag starben bei einem Unfall mit Landminen 10 Menschen, weitere 23 wurden verletzt. Wie die Zeitung „New light of Myanmar“ berichtet, ereignete sich der Unfall vermutlich als ein Mann demonstrieren wollte, wie man eine Mine zündet. Gestern kam es unabhängig davon erneut zu einem Unfall, bei dem zwei Menschen verletzt wurden, als sie auf eine Mine traten.
Landminen werden in Myanmar sowohl seitens der Regierung als auch seitens einiger Rebellen regelmäßig eingesetzt. Jedes Jahr fordern die gefährlichen Waffen in dem Land deshalb zahlreiche Opfer.
Während 2009 bis Mitte 2010 Myanmar das einzige Land war, das nach bestätigten Berichten Landminen verlegte, setzten 2011 noch mindestens drei weitere Staaten Landminen ein: Israel, Syrien und Libyen. Dieser vermehrte Gebrauch ist alarmierend. Es gibt keine Rechtfertigung für die Verwendung dieser Waffen, die erwiesenermaßen äußerst schwere Folgen für die Zivilbevölkerung haben. Minen töten und verstümmeln Zivilisten, manchmal sogar noch Jahrzehnte nachdem die Kämpfe bereits beendet wurden. Die meisten Länder verbieten die Nutzung dieser Waffen mittlerweile.
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