
Passanten schauen sich die Plakate über Opferhilfe an © Augsburger Friedensinitiative
Eine engagierte Gruppe der Augsburger Friedensinitiative zeigte unsere Ausstellung "Explosive Überreste des Krieges" und unsere Plakate zum Thema Opferhilfe auf dem Karneval der Welten, der am 17.07.2010 in Augsburg stattfand.
Die Gruppe sammelte überdies Spenden mit Hilfe unseres großen Minenwürfels und einer Spenden-Messlatte, die zeigt, was mit den Spenden alles bewirkt werden kann. Die Ausstellung wurde von vielen Teilnehmern gesehen, besonders Interesse hat der "Minen-Parcours" erweckt, bei dem Passanten Minen oder Bomben auf Bildern suchen müssen, die auf dem Boden verteilt liegen und aus unseren Projektländern stammen.
Zusätzlich wurden Unterschriften für einen Brief an Frau Merkel gesammelt, in dem die Bundesregierung dazu aufgefordert wird, die Opfer von Landminen und Streubomben nicht zu vergessen und ihnen noch umfassender und nachhaltiger zu helfen.

Passanten vor unserem künstlichen Minenfeld © Handicap International
Bei unserer Aktion auf dem Rosenheimer Ludwigsplatz am 31.07.2010, dem Tag vor Inkrafttreten des Streubombenverbots, konnten sich die zahlreichen Passanten ein Bild von einem Minenfeld machen und unsere künstlichen Minen- und Blindgängermodelle anschauen.
Daneben gab es einen Minen-Such-Parcours mit Bildern und natürlich auch Aktionen für Kinder: Diese konnten am Minenrad drehen und so eine Kleinigkeit gewinnen oder auch Aufkleber auf unser großes Banner kleben, das die dringende Unterstützung der Opfer fordert.
Informationen über das Thema lieferten wir am Infostand durch unsere Materialien und viele persönliche Gespräche, während auch unsere Ausstellungsplakate über die Opfer von Streumunition gleichzeitig viele Passanten anlockten.

Auch den Kleinsten wurde alles erklärt © Handicap International

Andrang vor unserem Minenrad © Handicap International

Die Trommler der Münchner

Ruhestörung © Andreas Bock für Handicap International
Hier können Sie ein Video über den Aktionstag 2010 anschauen. Gedreht, geschnitten und gesprochen von Annette Huesken, eine unserer ehrenamtlichen Helferinnen.
In München präsentierten wir unsere Forderungen für mehr Opferhilfe in Form einer großen Aktion auf dem zentralen Marienplatz am 01.08.2010.
Gemeinsam mit der Samba-Trommelgruppe "Münchner Ruhestörung" feierten wir tanzend das Inkrafttreten des Streubombenverbots und konnten viele Passanten dafür begeistern.
Dazu gab es Vorführungen einer Entminung mit einem professionellen Entminer auf unserem künstlich angelegten Minenfeld, auf dem sich zahlreiche Modelle von Minen und Blindgängern aus Streubomben befanden.
Ein besonderer Dank gilt allen, die uns an diesem Tag mit ihrer Spende unterstützt und den Brief an die Bundesregierung unterzeichnet haben, in dem wir die umfassende Unterstützung der Opfer fordern.

Peter Waffler von der Firma EMC bei der Entminungsvorführung

© Andreas Bock für Handicap International

Eine symbolische Prothese auf dem Marienplatz

Unser Infostand © Andreas Bock für Handicap International
In Berlin rief das das Aktionsbündnis landmine.de in Zusammenarbeit mit SODI am 1.8. zu einer Aktion vor der amerikanischen und der russischen Botschaft auf.
Eine wilde Trommelgruppe begeisterte die Menschen vor beiden Botschaften und sorgte für eine Menge Aufmerksamkeit. Unterstützung erfuhren die Trommler außerdem von einer beeindruckenden Improvisationstheatergruppe, die im Anschluss an ihre Vorführungen Flyer verteilte. Auch das auffällige Banner der internationalen Kampagne mit dem Text: „BAN CLUSTER BOMBS – JOIN THE TREATY!“ schien gut anzukommen: Die Passanten ließen sich regelmäßig davor ablichten.
Doch nicht nur Passanten zeigten sich interessiert, großes Interesse bestand auch seitens der Presse. Ein Vielzahl an Journalisten besuchten die Aktion, führten Interviews mit Teilnehmern und berichteten anschließend in ihren jeweiligen Medien über das Ereignis.

kleine und große Journalisten ©Cordula Schuh für Handicap International

Trommler, Banner und Improvisationstheatergruppe ©Cordula Schuh für Handicap International
Unsere erste große Aktion in Hamburg - dank der tatkräftigen Unterstützung einer ehrenamtlichen Helferin und ihrer Familie aus Hamburg konnten wir endlich auch einmal im Norden eine Aktion veranstalten.
Den Passanten auf dem Gerhard-Hauptmann-Platz hatten wir einiges zu bieten: Neben Infostand und Ausstellungen mit der Audioinstallation "Stimmen der Opfer" gab es ein großes künstliches Minenfeld, auf dem ein professioneller Entminer aus unseren weltweiten Projekten, Kevin Bryant, die Kunst des Minenräumens vorführte.
Dazu halfen uns zwei begabte anfghanische Trommler, Vater und Sohn, mit ihren Klängen die Passanten anzulocken.
Auch Fernsehen und Presse waren anwesend - ein voller Erfolg!

Entminer Kevin Bryant bei seiner Präsentation © Werner Sterl

Das rhythmische Trommelduo © Handicap International

Unser Minenfeld auf dem Gerhard-Hauptmann-Platz in Hamburg © Werner Sterl
Stand: 11/2010