Zur Genfer Landminen-Konferenz im September 2000 präsentierte Handicap International ein internationales Projekt besonderer Art - eine Ausstellung, organisiert von der Schweizer Sektion. Sie wurde bis heute nicht nur in Genf, Paris, London, Brüssel und Luxemburg, sondern auch in München und Berlin und an vielen anderen deutschen Orten präsentiert. Fünf renommierte Fotografinnen (Claudine Doury, Suzan Meiselas, Jane Evelyn Atwood, Anne van der Stegen, Marie-Paule Nègre) haben auf Einladung von Handicap International Fotoreportagen aus fünf Ländern (Kosovo, Nicaragua, Kambodscha, Thailand, Casamance) realisiert - über Menschen, die auf „verminter Erde" leben müssen. Während eines Zeitraums von 10 bis 15 Tagen waren die Fotografinnen ganz nah am Schicksal von Männern, Frauen und Kindern, die in solchen Risikogebieten auch in Friedenszeiten von Minen bedroht und zum Opfer dieser Waffen werden. Auf die Bilder antworteten vier internationale Autoren, darunter der Literaturnobelpreisträger Dario Fo.
Es lohnt sich, dem ganz persönlichen Blick der beteiligten Künstlerinnen und Künstler zu folgen - um vielleicht nicht nur die Grausamkeit von Landminen, sondern auch die große Stärke mancher Opfer zu erkennen.

Kambodscha © Jane Evelyn Atwood/Vu für Handicap International

Thailand © Anne van der Stegen/Editing für Handicap International

Kosovo © Claudine Doury/Vu für Handicap International

Casamance © Susan Meiselas/Magnum für Handicap International

Nicaragua © Susan Meiselas/Magnum für Handicap International
Die Ausstellung besteht aus insgesamt 65 laminierten Fotos und 10 Textplakaten (Din A2 bis Din A1) und kann auch in Teilen gezeigt werden.
Kosten: Übernahme der Transportkosten (je nach Ort ca. 15-25 €); wenn möglich zusätzliche Spende.
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Ruppert Grund, Tel.: 089/54 76 06 29