"Schuh-Größen" - ein außergewöhnliches Kunstprojekt zum Thema Landminen

Schuhobjekt Christian Ude

Christian Ude

Schuhobjekt Anne Will

Anne Will

Schuhobjekt Elisabeth Gehrer

Elisabeth Gehrer

Die deutsche Künstlerin Isabelle Federkeil und ihre französische Kollegin Claudine Ange haben für dieses Projekt Schuhe von bekannten europäischen Politikerinnen, Politikern und Prominenten der Landminenkampagne gesammelt und sie mit künstlerischen Mitteln (Farbe, Klang, Licht, Collage) umgeformt. 

Als „Schuh-Größen“ wurden die Objekte in verschiedenen europäischen Städten präsentiert – in Luxemburg, Saarbrücken, Berlin und zuletzt in München 2004.

Die Künstlerinnen benutzen das Schuh-Symbol als Mahnung an Landminen-Opfer. Indem sie PolitikerInnen darum bitten, ihre Schuhe für diese Aktion zur Verfügung zu stellen, fordern sie ihre eindeutige Stellungnahme im Sinne der Opfer von Landminen:

„Geht es um Landminen, so denkt man an den Menschen, dessen Füße, dessen Schuhe sich auf unsicheren Boden begeben, auf Schritt und Tritt der Gefahr der Verstümmelung oder des Todes ausgesetzt. So gehört zu der Verantwortung des Politikers, mit beiden Beinen auf dem Boden der Realität zu stehen, unbequeme Hürden zu überwinden, nicht in die schon ausgetretenen Fußspuren des Vorgängers zu treten, wenn es um die Gestaltung einer besseren, einer humaneren Welt geht. Schuhe sind ein erster Schritt zur Veränderung, mit Schuhen lässt man die Vergangenheit hinter sich und betritt Neuland.“

 

Schuhobjekt Maria-Theresa

Maria-Theresa, Großherzogin von Luxemburg

Schuhobjekt Frank Vandenbroucke

Frank Vandenbroucke

Schuhobjekt Romano Prodi

Romano Prodi

Schuhobjekt Marius Müller-Westernhagen

Marius Müller-Westernhagen

Einen Katalog mit den Motiven der Ausstellung können Sie auf Anfrage gegen eine Schutzgebühr bei uns erhalten.

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