Der Zyklon Nargis hat Myanmar am 1. und 2. Mai 2008 getroffen und hat das meistbevölkerte Gebiet des Landes verwüstet. Dies war die erste Naturkatastrophe dieser Größenordnung in der Geschichte Myanmars. Sie hinterließ zehntausende Tote und Vermisste und hat ganze Dörfer von der Landkarte radiert.
Über 2,5 Millionen Menschen sind von dieser Katastrophe schwer betroffen.
Handicap International hat zwei Referenz-Zentren errichtet, in denen die Menschen mit Behinderung empfangen werden. Sie gehören in solchen Krisensituationen zu den verwundbarsten Bevölkerungsgruppen. Diese Zentren befinden sich in Labutta und Pyapon im Irawady-Flussdelta. In den Referenz-Zentren wird entschieden, wie die Patienten weiter behandelt werden und man überweist sie von dort an die zuständigen Stellen.