Wettbewerb: Landminen in Bosnien-Herzegowina – 20 Jahre nach Kriegsbeginn

Zwei Gruppen Jugendlicher aus Halle und Berlin machten im Rahmen des Wettbewerbes auf die Landminenproblematik in Bosnien-Herzegowina aufmerksam.

Vor 20 Jahren begann im heutigen Bosnien-Herzegowina ein schrecklicher Bürgerkrieg, und noch immer leiden die Menschen unter den Folgen. So sind nach dem Ende der Kämpfe Millionen von Landminen und Blindgängern liegenblieben, die bis Ende 2010 1.653 Männer, Frauen und Kinder getötet haben. 6.304 Menschen haben einen Minenunfall überlebt und sind seither auf Unterstützung angewiesen.

Ein Mann in Schutzkleidung kniet am Boden und entschärft eine Mine
Minenräumung in Bosnien-Herzegowina © P. Vermeulen / Handicap International
Das Absperrband eines Minenfeldes ist zu sehen
Absperrung eines Minenfeldes © Handicap International
Eine Mine steckt im Boden, im Hintergrund sind Wälder und schneebedeckte Berge zu sehen
So sichtbar wie diese Mine in Bosnien-Herzegowina sind Minen nur selten © Handicap International

Der Wettbewerb von Handicap International und der taz sollte junge Leute dazu bewegen, zu Landminen in Bosnien-Herzegowina zu recherchieren und aktiv zu werden. Wie wirken sich Minen im Alltag der Menschen aus, insbesondere auf Jugendliche? Wie organisieren sich die Überlebenden? Welche Rechte und Chancen haben sie in der Nachkriegsgesellschaft? ...


Der Wettbewerb und die Reise werden gefördert durch die EU


Stand: April 2012

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