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Äthiopien

Handicap International arbeitet in Äthiopien in Flüchtlingslagern, um die Lebensbedingungen für bedürftige Menschen zu verbessern. Wir stellen uns gegen die Diskriminierung von bedürftigen Kindern und Kindern mit Behinderung und engagieren uns für die schulische Inklusion von Kindern mit Behinderung. Gleichzeitig kümmern wir uns auch darum, dass die Dorfbewohner sich besser auf etwaige Naturkatastrophen vorbereiten können. Nicht zuletzt sorgen wir dafür, dass die gesamte Bevölkerung Zugang zu Versorgung bei HIV-Infektionen und AIDS-Prävention hat.

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Handicap International arbeitet in Äthiopien in Flüchtlingslagern, um die Lebensbedingungen für bedürftige Menschen zu verbessern. Wir stellen uns gegen die Diskriminierung von bedürftigen Kindern und Kindern mit Behinderung und engagieren uns für die schulische Inklusion von Kindern mit Behinderung. Gleichzeitig kümmern wir uns auch darum, dass die Dorfbewohner sich besser auf etwaige Naturkatastrophen vorbereiten können. Nicht zuletzt sorgen wir dafür, dass die gesamte Bevölkerung Zugang zu Versorgung bei HIV-Infektionen und AIDS-Prävention hat.
Handicap International arbeitet in Äthiopien in Flüchtlingslagern, um die Lebensbedingungen für bedürftige Menschen zu verbessern. Wir stellen uns gegen die Diskriminierung von bedürftigen Kindern und Kindern mit Behinderung und engagieren uns für die schulische Inklusion von Kindern mit Behinderung. Gleichzeitig kümmern wir uns auch darum, dass die Dorfbewohner sich besser auf etwaige Naturkatastrophen vorbereiten können. Nicht zuletzt sorgen wir dafür, dass die gesamte Bevölkerung Zugang zu Versorgung bei HIV-Infektionen und AIDS-Prävention hat.

Laufende Aktivitäten

Äthiopien ist das Land mit den meisten Flüchtlingen der Welt (mehr als 700.000). Die meisten sind vor den Konflikten in den Nachbarländern Somalia oder Südsudan geflohen. Außerdem gibt es viele äthiopische Binnenflüchtlinge durch die letzten Dürreperioden.

Wir arbeiten im Flüchtlings- und Vertriebenencamp Gambella, um die Lebensbedingungen für bedürftige Menschen und Menschen mit Behinderung zu verbessern. Wir kümmern uns um die Erfüllung der Grundbedürfnisse (Nahrung, Hygiene, Gesundheitsversorgung, Trinkwasser etc.) und kümmern uns auch um die Verteilung von beispielsweise Gehhilfen. Außerdem führen wir Schutzimpfungen durch, versorgen Kinder mit Unterernährung, bauen und erhalten Wasserreservoirs und vieles mehr. Wir kümmern uns ebenfalls um die Ausbildung von Helfenden zur Behinderungsprävention und Gesundheitsversorgung in den Rehabilitationszentren der Flüchtlingscamps und klären die Bevölkerung über Behinderungen auf.

Wir wirken außerdem bei der Kampagne gegen die Diskriminierung von bedürftigen Kindern mit, indem die betroffenen Familien finanziell unterstützt und die Inklusion von Kindern mit Behinderung in den Schulen vorangetrieben wird.

Ein weiterer wichtiger Arbeitsbereich ist die Zusammenarbeit mit HIV-Präventions-Kampagnen und Dienstleistern im Gesundheitsmanagement, um deren Angebote für Menschen mit Behinderung zugänglich zu machen.

Zu guter Letzt engagieren wir uns für die Sensibilisierung der ländlichen Bevölkerung zum Schutz vor und zur Vorbereitung auf Naturkatastrophen.

Einsatzbereiche

Helfen Sie mit

Hintergrund

Äthiopien ist mit mehr als 100 Millionen Einwohnern auf Platz 18 der am dichtesten besiedelten Länder der Welt. Aufgrund massiver und steter Flüchtlingszuströme wächst die Bevölkerungszahl noch weiter und verschlechtert die ohnehin kritische Gesundheitslage im Land zusätzlich.

Das Land nimmt regelmäßig Menschen auf, die aufgrund von Dürren, politischen Konflikten und Bürgerkriegen aus den Nachbarländern (Eritrea, Sudan, Südsudan) fliehen mussten. Äthiopien führte schon immer eine sehr offene Politik und gewährte humanitären Hilfsorganisationen aus aller Welt Zugang zu den Flüchtlingen und den Vertriebenen im Land.

In den letzten Jahren und Monaten steigt die Zahl der Flüchtlinge sowohl aufgrund der Konflikte in Somalia und im Südsudan als auch aufgrund der seit 2011 immer akuteren Nahrungsmittelknappheit weiter an. Laut der Hohen Flüchtlingskommission der Vereinten Nationen (UNHCR) wird das Land aufgrund seiner geographischen Lage, der klimatischen Verhältnisse und der immer wiederkehrenden Konflikte in der Region weiterhin Asylsuchende aus den Nachbarländern aufnehmen müssen.

Äthiopien kann ein gewisses wirtschaftliches Wachstum verzeichnen, doch die Gesundheitsversorgung im Land ist weiterhin unzureichend und die Versorgung begrenzt – vor allem für Menschen mit Behinderung. Außerdem ist Äthiopien eines der am schwersten von der HIV/AIDS-Epidemie betroffenen Länder südlich der Sahara.

Handicap International - Äthiopien
Handicap International - Äthiopien
Weltweites Engagement:

Partner

  • Improving living conditions in refugee camps (Gambella)

    • Rehabilitation and Development Organization (RaDO)

    Pedagogical offices in the areas of Dire Dawa, Harar and Somali

    • 49 primary schools

    Resilience of communities faced with natural disasters

    • Government of Ethiopia
    • REAAP Project consortium members (Catholic Relief Services, Hararghe Catholic Secretariat, Cordaid)
    • Enhance protection of children with disabilities against all forms of violence and abandonment

    Microfinance agencies

    • Disabled people’s organizations