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Afghanistan

Afghanistan ist immer noch eines der am stärksten von Landminen und explosiven Kriegsresten verseuchten Länder weltweit. Laut „Landmine Monitor“ sind schätzungsweise 4.000 km² kontaminiert.

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Afghanistan ist immer noch eines der am stärksten von Landminen und explosiven Kriegsresten verseuchten Länder weltweit. Laut „Landmine Monitor“ sind schätzungsweise 4.000 km² kontaminiert.
Afghanistan ist immer noch eines der am stärksten von Landminen und explosiven Kriegsresten verseuchten Länder weltweit. Laut „Landmine Monitor“ sind schätzungsweise 4.000 km² kontaminiert.

Laufende Aktivitäten

Das ganze Land ist mit nicht explodierten Kriegsresten verseucht. Hunderttausende Afghaninnen und Afghanen leben tagtäglich mit dieser Gefahr. Die häufigsten Opfer sind Zivilisten – und die Hälfte davon sind Kinder.

Unser Einsatz in Afghanistan begann 1987 und führte zum Bau eines Rehabilitationszentrums in Kandahar für Menschen mit Behinderung und auch Landminenopfer. Das Zentrum bietet Physiotherapie sowie Prothesen und Orthesen aus der hauseigenen Werkstatt an. Außerdem werden Mobilitätshilfen (Gehhilfen, Rollstühle etc.) angeboten. Landminenopfer und Menschen mit Behinderung die Betreuung benötigen sind, dank eines Netzwerks von durch Handicap International ausgebildeten Freiwilligen in guten Händen.

Im Westen des Landes verhelfen wir den Menschen mit Behinderung zu Rehabilitation in dem eigens dafür eingerichteten Zentrum im Herat Regional Hospital und in sieben lokalen Gesundheitszentren.

Wir arbeiten außerdem daran, lokalen Organisationen für Menschen mit Behinderung, Opfern von Landminen und explosiven Kriegsresten eine Stimme zu verleihen, damit die Politik oder Organisationen, die die Möglichkeit haben Entwicklungsprojekte zu starten, deren Bedürfnisse und Wünsche berücksichtigen.

Einsatzbereiche

Helfen Sie mit

Hintergrund

Afghanistan ist eine der am stärksten von Landminen verseuchten Gegenden weltweit. 2013 gab es über 1.000 Unfälle (verursacht durch Minen, explosive Objekte und Kriegsreste) und 99% der Opfer entstammen der Zivilbevölkerung. 47% der Opfer waren Kinder.

Afghanistan ist ein von Gebirgen durchzogenes Land auf dem asiatischen Kontinent und ist fast doppelt so groß wie Deutschland, allerdings leben dort 2/3 weniger Menschen. Oft leidet das Land unter schweren Wetterverhältnissen (Dürren und Überschwemmungen). Die Hindu-Kush-Region ist außerdem eine aktive Erdbebenzone.

Drei Jahrzehnte andauernder Konflikte in der jüngeren Geschichte des Landes führten zu einer schlechten wirtschaftlichen Entwicklung. Noch heute ist das Land auf internationale Hilfe angewiesen.

Krieg, tägliche Gewaltausbrüche und Dürreperioden haben mehr als 2,5 Millionen Afghaninnen und Afghanen ins Exil getrieben. Im Land selbst mussten mehr als 700.000 Menschen aus ihrer ländlichen Heimat in die Hauptstadt Kabul flüchten.

Key figures - Handicap International
Key figures - Handicap International
Weltweites Engagement:

Partner

  • Victim assistance (mines and explosive remnants of war)

    At international level :

    • The International Campaign to Ban Landmines (ICBL)

    • The Cluster Munitions Coalition (CMC)

    • The International Disability Alliance (IDA) 

    • The International Disability and Development Consortium (IDDC)

    • The European Network of NGOs in Afghanistan (ENNA)

    At national level :

    In Afghanistan, Handicap International proposes a comprehensive approach to victim assistance, working to rally governmental bodies, major service providers, associations of mine/ERW survivors and people with disabilities, and mine/ERW affected communities to meet the overwhelming short-term victim assistance needs. To address national ownership and local capacity, there is the need to mobilize, coordinate, capacitate and empower government, mine/ERW survivors and DPOs to plan, implement, monitor and evaluate victim assistance at different levels. On this regard, the relevant institutions have been identified.
     

    Improving rehabilitation services

    • National institutions
    • Kandahar regional hospital

    Preventing harm from conventional weapons and ensuring response to the needs of persons with disabilities and most vulnerable people.

    • International Campaign to Ban Landmines (ICBL)
    • Cluster Munition Coalition (CMC)
    • International Network on Explosive Weapons (INEW)
    • International Support Unit, à travers le Mine Ban Treaty Victim Assistance Committee
    • International Disability and Development Consortium (IDDC)
    • International Disability Alliance (IDA)
    • International, regional & national NGOs networks (ICVA, Interaction, Voice, Bond, Coordination Sud, Venro)
    • Secrétariat du World Humanitarian Summit