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Burundi

In Burundi bemüht sich Handicap International, die Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderung zu verbessern. Wir unterstützen sie dabei, orthopädische Hilfsmittel zu bekommen, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten und sich in die Gesellschaft zu integrieren.

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In Burundi bemüht sich Handicap International, die Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderung zu verbessern. Wir unterstützen sie dabei, orthopädische Hilfsmittel zu bekommen, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten und sich in die Gesellschaft zu integrieren.
In Burundi bemüht sich Handicap International, die Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderung zu verbessern. Wir unterstützen sie dabei, orthopädische Hilfsmittel zu bekommen, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten und sich in die Gesellschaft zu integrieren.

Laufende Aktivitäten

Wir fördern den Zugang zu Orthopädiewerkstätten für Menschen mit Behinderung und stärken dort die Rehabilitationsversorgung. Wir bilden vor allem physiotherapeutisches Personal aus oder stellen Material zur Anpassung von orthopädischen Hilfsmitteln bereit. Außerdem intervenieren unsere Teams bei Akteurinnen und Akteuren der Mutter-Kind-Gesundheit, um die Früherkennung von Behinderungen bei Mutter und Kind zu fördern.

 

Wir achten auf die Inklusion von Kindern mit Behinderung in das Schulsystem und auf die Berücksichtigung ihrer Bedürfnisse in der nationalen Bildungspolitik. Gleichfalls arbeiten wir mit Sozialdienstleistenden zusammen, um die Begleitung junger Menschen mit Behinderung zu verbessern und insbesondere ihren Zugang zu Arbeit zu fördern.

 

Wir tragen zur Reduzierung von sexueller Gewalt gegen Kinder bei, besonders gegen Kinder mit Behinderung. Die Opfer dieser Gewalt werden betreut und informiert, damit sie von direkter und individuell angepasster Betreuung profitieren können. Außerdem unterstützen wir einheimische Organisationen von Menschen mit Behinderung durch Lobbyarbeit, um ihre Rechte geltend zu machen.

Einsatzbereiche

Helfen Sie mit

Hintergrund

In Burundi, einem der ärmsten Länder der Welt, bleibt die Gesundheitsversorgung eine Herausforderung für die Schwächsten. Burundi beherbergt außerdem viele kongolesische Flüchtlinge.

Mehr als 81% der burundischen Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze. Das Wirtschaftswachstum im Land ist sehr schwach, die Inflationsrate extrem hoch. Burundi ist außerdem eines der am dichtest besiedelten afrikanischen Länder. Nach dem Human Development Index (UNDP 2014) liegt es auf Platz 180 von 187.

Im Gesundheitsbereich weist Burundi besorgniserregende Statistiken bei den Säuglings- und Müttersterblichkeitsraten auf. Todesfälle im Zusammenhang mit Schwangerschaft und Geburt nehmen den dritten Platz unter den in Krankenhäusern vorkommenden Todesursachen der über 15-Jährigen ein. Viele Frauen sterben durch Komplikationen während der Geburt.

Im Bereich Sterblichkeit zahlen Frauen und Kinder unter fünf Jahren einen hohen Preis. Krankheiten mit chronischem Verlauf wie Aids, Tuberkulose, Diabetes, Bluthochdruck, Asthma, Herzkrankheiten, psychische Krankheiten sowie physische Gewalt wie Vergewaltigungen und auch Verkehrsunfälle sind Ursache zahlreicher physischer und psychischer Schäden.

Weiterhin führen die Auswirkungen einer instabilen (sicherheits-)politischen Situation in der Region seit 1993 zu großen Bevölkerungsbewegungen: Die Zahl der Flüchtlinge, meist aus der Demokratischen Republik Kongo kommend, sowie die der Binnenflüchtlinge, geht in die Tausende. Seit April 2015 sind mehr als 190.000 Burunderinnen und Burunder aufgrund des instabilen politischen Klimas nach Tansania, Ruanda, in die Demokratische Republik Kongo oder nach Uganda geflüchtet.

Burundi - Handicap International
Burundi - Handicap International
Weltweites Engagement:

Partner

  • Physical rehabilitation

    • Gitega national orthopaedic-fitting and rehabilitation centre (CNAR)
    •  Saint Jean Bernard de Makamba centre for people with disabilities
    • Saint Jean Bosco de Muyinga centre for people with disabilities
    • Education and Development Council (COPED)

    Support to disabled people’s organisations

    • People with disabilities network in Burundi (RAPHB et UPHB)

    Mother and child health

    • The Ministry of Public Health and HIV/AIDS Control (MSPLS)
    • Gitega centre for family and community development (CDFC Gitega)
    • Muyinga and Makamba rehabilitation centres
    • Mutzenzi medical teaching institute (IMP)

    Ubuntu Care: ending sexual violence (Burundi, Rwanda et Kenya)

    • Main partner: FVS/AMADE (Organisation for the protection of the basic rights of children in Burundi).
    • UMURA centre in Gitega
    • Community partners: the Provincial child protection committee, disabled people’s organisations, organisations for the case-management of the victims of violence, the Ministry for National Aid, Human Rights and Gender through family development centres.

    Inclusive Education

    • Union des personnes handicapées du Burundi (UPHB)
    • Ministry of Basic and Secondary Education Vocational Teaching, Professional Training and Literacy

    Socio-economic inclusion

    • The Ministry for National Solidarity, Human Rights and Gender (MSNDPHG)
    • Gitega centre for family and community development
    • The Burundi network of disabled people’s organisations (RAPHB and UPHB)
    • Gitega centre for young people