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Mosambik

Mosambik galt lange als eines der am stärksten verminten Länder der Welt. Seit Ende 2015 gilt das Land als minenfrei, es hat die historische Aufgabe der Minenräumung vollendet. Handicap International hat an dieser Entwicklung entscheidend mitgewirkt.

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Mosambik galt lange als eines der am stärksten verminten Länder der Welt. Seit Ende 2015 gilt das Land als minenfrei, es hat die historische Aufgabe der Minenräumung vollendet. Handicap International hat an dieser Entwicklung entscheidend mitgewirkt.
Mosambik galt lange als eines der am stärksten verminten Länder der Welt. Seit Ende 2015 gilt das Land als minenfrei, es hat die historische Aufgabe der Minenräumung vollendet. Handicap International hat an dieser Entwicklung entscheidend mitgewirkt.

Laufende Aktivitäten

Die seit 1998 insbesondere durch Handicap International durchgeführten Räumungsarbeiten haben in dem von Landminen und explosiven Kriegsresten verwüsteten Land zu großen Fortschritten geführt. Das Minenräumungsprogramm wurde im März 2015 abgeschlossen und das Land offiziell im September 2015 für minenfrei erklärt, auch wenn bestimmte Restflächen derzeit noch geräumt werden.

Wir engagierten uns in Mosambik erstmals 1986, um den Betroffenen des Bürgerkriegs (1977-1992) zu helfen. In mehreren Provinzen des Landes wurden insgesamt 16 Orthopädiewerkstätten eröffnet, die verwundete und von Landminen verstümmelte Menschen mit Hilfsmitteln ausstatteten.

Heute bauen wir den Zugang zu Sozial- und Gesundheitsdiensten für Menschen mit Behinderung in den besonders armen Stadtrandgebieten aus. Wir unterstützen lokale Serviceanbietende, vor allem diejenigen, die sich für Kinder engagieren, und trainieren darin, ihre Dienste besser auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung und ihren Familien auszurichten. Um den Zugang zu diesen Diensten zu erleichtern, fördern wir darüber hinaus ein Informations-, Beratungs- und soziales Unterstützungssystem, das von Organisationen von Menschen mit Behinderung eigenständig verwaltet wird.

Außerdem fördern wir die Rechte von Kindern und Erwachsenen mit Behinderung sowie Minenopfern und deren Inklusion in Gesellschaft und Berufsleben (Alphabetisierungskurse und einkommensschaffende Maßnahmen für Menschen mit Behinderung, Zugang zu sozialen Diensten, Gebärdensprache für Jugendliche ohne schulische Ausbildung, Ausbildung von staatlichen Fachkräften zur Begleitung von Menschen mit Hörbehinderung etc.).

Einsatzbereiche

Helfen Sie mit

Hintergrund

1992 beendete ein Friedensabkommen 25 Jahre Bürgerkrieg. Seitdem befindet sich Mosambik in einer Phase der politischen, wirtschaftlichen und administrativen Reformen. Das Land erholt sich schnell, das politische Klima ist vielversprechend. Und so wächst die Wirtschaft des Landes und wird dabei sowohl von der internationalen Gemeinschaft als auch von privaten Kapitalanlegenden unterstützt.

Ende 2004 trat der seit 1986 regierende Präsident Chissano zurück und die politische Umgestaltung des Landes wurde in Angriff genommen. Zu echten Veränderungen kam es letztlich nicht, da die Wahlen erneut von der Mosambikanischen Befreiungsfront (Frelimo) gewonnen wurden, die seit der Unabhängigkeit Mosambiks im Jahr 1975 an der Macht war.

Die Regierung bemüht sich, die Abhängigkeit von der internationalen Hilfe zu mindern. Trotzdem sind die bedeutendsten Hindernisse für stabilen Wachstums noch immer die rasche Ausbreitung von HIV / AIDS, die besorgniserregende Gesundheitssituation und ein sehr niedriges Bildungsniveau.

Lange zählte Mosambik zu den am stärksten verminten Ländern der Welt. Minen und andere explosive Kriegsreste sind eine direkte Bedrohung für die Bevölkerung. Sie blockieren die Landwirtschaft, verlangsamen den Bau von Infrastruktur (Straßen, Stromleitungen, Eisenbahnen...), beschränken den Güter- und Personenverkehr ein, verhindern die Entwicklung von Tourismus und verschrecken ausländische Geldgebende. Mit dem Beitritt zum Ottawa-Vertrag im Jahr 1998 hatte sich die Regierung dazu verpflichtet, das Land bis 2014 zu entminen. Seit September 2015 gilt Mosambik als minenfrei.

Key figures - Handicap International
Key figures - Handicap International
Weltweites Engagement:

Partner

  • Assessing the needs of mine victims

    •  Rede para Assistência às Vitimas de Minas (RAVIM)
    •  Ministry of Gender, Children and Social Welfare
    •  Ministry of Health

    Assistance to mine victims

    •  Mine victim assistance network
    •  Ministry of Gender, Children and Social Welfare, and National institute of social action
    •  Ministry of Labour and National institute of Employment and vocational training
    •  Ministry of Health

    Resilience and social protection

    •  Rede para Assistência às Vítimas de Minas (RAVIM)
    •  Ministries of Gender, Children and Social Welfare, of Health and their regional divisions and districts
    •  Municipalities