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Sierra Leone

Im Frühjahr 2014 breitete sich der Ebola Virus in Sierra Leone und einigen Nachbarländern aus. Handicap International hat daraufhin den sicheren Transport der Betroffenen zu den Vorsorge- und Gesundheitszentren organisiert. Unsere Teams sorgten außerdem dafür, dass auch die schutzbedürftigsten Menschen, wie Menschen mit Behinderung oder alte Menschen, über die richtigen Verhaltensweisen aufgeklärt wurden.

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Im Frühjahr 2014 breitete sich der Ebola Virus in Sierra Leone und einigen Nachbarländern aus. Handicap International hat daraufhin den sicheren Transport der Betroffenen zu den Vorsorge- und Gesundheitszentren organisiert. Unsere Teams sorgten außerdem dafür, dass auch die schutzbedürftigsten Menschen, wie Menschen mit Behinderung oder alte Menschen, über die richtigen Verhaltensweisen aufgeklärt wurden.
Im Frühjahr 2014 breitete sich der Ebola Virus in Sierra Leone und einigen Nachbarländern aus. Handicap International hat daraufhin den sicheren Transport der Betroffenen zu den Vorsorge- und Gesundheitszentren organisiert. Unsere Teams sorgten außerdem dafür, dass auch die schutzbedürftigsten Menschen, wie Menschen mit Behinderung oder alte Menschen, über die richtigen Verhaltensweisen aufgeklärt wurden.

Laufende Aktivitäten

Auch nachdem Sierra Leona von der Ebola-Epidemie erfasst wurde, blieben wir vor Ort, um unsere langjährige Erfahrung im Bereich der humanitären Nothilfe und dem Schutz der schutzbedürftigsten Menschen im Kampf gegen Ebola einzusetzen.

Bis zum Ende der Krise unterhalten wir eine Krankenwagenflotte, die die gesamte Region Freetowns (Hauptstadt des Landes) abdeckt. Diese Krankenwagen und ihre Mitarbeitenden unterliegen einem sehr strengen Protokoll zur Dekontaminierung, um eine Ausbreitung des Virus zu verhindern. Bei jedem Einsatz sind außerdem Mitarbeitende mit Sprühgeräten dabei, um die Räume zu behandeln, in denen sich die Kranken aufhielten. Während des Höhepunkts der Epidemie arbeiteten bis zu 200 Menschen für Handicap International.

Als die Anzahl der Infektionen endlich zurückging, konnten unsere Teams die Arbeit in den Bereichen Mutter-Kind-Gesundheit und Bildung wieder aufnehmen.

Unsere ersten Projekte starteten wir 2006, um den Überlebenden eines der brutalsten Kriege der jüngsten afrikanischen Geschichte zu Hilfe zu kommen, der Tausende von traumatisierten Kindersoldaten hinterlassen hat und etwa 20.000 verstümmelte Menschen. Unsere Fachkräfte passten den Betroffenen Bein- und Armprothesen an und betreuten sie psychologisch.

Helfen Sie mit

Hintergrund

Die rasche Ausbreitung des Ebola-Virus in Sierra Leone führte zu einer massiven humanitäre Krise.

Seit dem Frühjahr 2014 war Sierra Leone eines der drei am stärksten von der Epidemie des Ebola-Virus betroffenen Länder. Mehr als 13.000 Menschen steckten sich alleine in Sierra Leone an, von ihnen starben etwa 4000 (Quelle: Weltgesundheitsorganisation). Obwohl die Zahl der Fälle zu Beginn des Jahres 2015 stark zurückging, hielt die Epidemie noch länger an und die humanitären Akteure blieben einsatzbereit.

Trotz einer Vielzahl natürlicher Ressourcen und eines großen Wachstumspotenzials in der Landwirtschaft bleibt Sierra Leone eines der ärmsten Länder der Welt. Das Land erholt sich nur mühsam von den Erben des Krieges von 1991 bis 2000. Tausende verloren damals Gliedmaßen und die Bevölkerung leidet noch immer unter dem Erlebten.

Mehr als die Hälfte der Bevölkerung lebt in extremer Armut und die Epidemie des Ebola-Virus hat diese Situation noch verschärft.

Handicap International - Sierra Leone.
Handicap International - Sierra Leone.
Weltweites Engagement:

Partner

  • Ambulance and decontamination platform for Ebola control

    • The National and Local Ebola response committees 
    • ADRA (Adventist Development and Relief Agency)

    Supporting people in disabling situations and sex workers affected by the Ebola crisis

    • Women’s Development Sierra Leone  
    • Ministry for Education
    • Representatives of people with disabilities

    Protecting vulnerable populations during the Ebola crisis

    • International Rescue Committee
    • 5 other international NGOs (Action contre la Faim, GOAL, Save the Children, Plan, Concern)

    Awareness-raising on Ebola virus prevention 

    • Ministry of Social Welfare, Gender and Children’s Affairs
    • Centre for Disease Control and Prevention (CDC)
    • National organisations working with people with special needs: blind people, people with disabilities, children, sex workers, etc.

    Inclusive Education

    • PLAN Sierra Leone
    • International Rescue Committee
    • Forum for African Women Educationalists 
    • Pikin to Pikin Movement

    Inclusive education (APPEHL) 

    • Ministry of Education

    Mother and Child Health

    • The Ministry of Health, sector health management teams, sector government hospitals, peripheral health units, rehabilitation centres, and disabled people’s organisations.