Frieden in Kolumbien? Es bleibt noch viel zu tun, bis das Land entmint ist

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Ob der erhoffte Frieden in Kolumbien kommt, ist weiter offen. Durch den jahrelangen Krieg leidet das Land auch extrem unter den vielen Landminen.

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Carlos Filo, Überlebender eines Unfalls mit einer Landmine, sitzt auf einem Stuhl und zeigt den Stumpf seines linken Beins.
Carlos Filo, Überlebender eines Unfalls mit einer Landmine, sitzt auf einem Stuhl und zeigt den Stumpf seines linken Beins.
Carlos Filo verlor sein Bein bei einem Unfall mit einer Landmine. In seinem Zuhause legt er die Prothese ab.

Gemäß dem Landmine Monitor weist Kolumbien weltweit die zweithöchste Anzahl an Menschen auf, die Opfer von Landminen werden – gleich nach Afghanistan. Durch den 50 Jahre andauernden Bürgerkrieg wurden 31 der 32 Provinzen des Landes vermint und tausende von Menschen fielen den Antipersonenminen zum Opfer. Zwischen 1990 und 2013 gab es mehr als 10.000 Opfer. Fast die Hälfte von ihnen stammt aus der zivilen Bevölkerung. 26 % waren Kinder.

Seit 1998 engagiert sich Handicap International in Kolumbien, und seit 2005 kämpfen wir gegen Landminen in diesem Land. Wir unterstützen die Überlebenden dabei, Zugang zu Hilfsangeboten und Versorgung zu finden. Dazu zählen insbesondere Behandlungseinrichtungen, Rehabilitationskurse und psychosoziale Hilfe. Weiterhin unterstützen wir die betroffenen Menschen bei der Suche nach einem Arbeitsplatz und helfen ihnen, ihren Platz in der Gesellschaft wieder zu finden. 

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© Bas Bogaerts / Handicap International

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© Bas Bogaerts / Handicap International

Veröffentlicht am 27.09.16

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