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Myanmar

In Myanmar fördern wir die Rechte der Opfer von Minen und explosiven Kriegsresten sowie von Menschen mit Behinderung und stärken ihre Teilhabe in den Gemeinden.

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In Myanmar fördern wir die Rechte der Opfer von Minen und explosiven Kriegsresten sowie von Menschen mit Behinderung und stärken ihre Teilhabe in den Gemeinden.
In Myanmar fördern wir die Rechte der Opfer von Minen und explosiven Kriegsresten sowie von Menschen mit Behinderung und stärken ihre Teilhabe in den Gemeinden.

Laufende Aktivitäten

Wir  begleiten Opfer von Minen und explosiven Kriegsresten und Menschen mit Behinderung und geben ihnen die Möglichkeit, Rehabilitationsdienste in Anspruch zu nehmen. Außerdem fördern wir Organisationen von Menschen mit Behinderung finanziell, damit diese ihre Klienten im Alltagsleben und der Inklusion in die Gemeinschaften besser unterstützen können.

Außerdem bieten wir Weiterbildungen für ein lokales NGO-Konsortiums, um die Notfallpläne für Naturkatastrophen zu verbessern, die Berücksichtigung der besonders schutzbedürftigen Menschen und Menschen mit Behinderung in Vorbereitungsmaßnahmen zu fördern und ihnen die Möglichkeit zu geben, im Falle einer Katastrophe besser für sich selbst sorgen zu können.

Außerdem sind wir seit 1984 in den myanmarischen Flüchtlingslagern an der myanmarisch-thailändischen Grenze aktiv. Wir errichteten Reha-Zentren und verteilen Prothesen und Gehhilfen (Rollstühle, Krücken etc.) an Menschen mit Behinderung. Diese Hilfsmittel wurden in den Werkstätten der fünf Camps hergestellt. Außerdem sorgen wir dafür, dass Menschen mit Behinderung Zugang zu Pflege und Bildung erhalten und in den Arbeitsmarkt aufgenommen werden. Schließlich betreiben wir auch Aufklärungsarbeit über die Risiken von Minen in den Grenzgebieten.

Helfen Sie mit

Hintergrund

Laut dem Bericht der internationalen Kampagne für das Verbot von Landminen (ICBL), hat Myanmar die meisten Opfer von Antipersonenminen und explosiven Kriegsreste weltweit.

Seit 1999 gab es dort mehr als 3400 Opfer. Im Jahr 2013 wurden mindestens 101 Unfälle von diesen Waffen verursacht.

Bis jetzt wurden noch keine Minenräumungsarbeiten begonnen, obwohl das Regime von Präsident Htin Kyaw das Ausmaß der Problematik erkannt hat. Myanmar ist das einzige Regime der Welt, das noch regelmäßig Antipersonenminen einsetzt.

Myanmar - Handicap International
Myanmar - Handicap International
Weltweites Engagement: