Aufbau von Rehabilitationszentren mit Werkstätten für einfache Orthopädiegeräte und Prothesen, die aus regional verfügbaren Materialien (Leder, Holz, Plastik, Gummi, Bambus, Metall,...) hergestellt werden. Falls es technisch erforderlich und wirtschaftlich möglich ist, werden aber auch modernere Techniken und Materialien eingesetzt.
Intensive Ausbildung von einheimischen Technikern, bevorzugt selbst Menschen mit Behinderung. Dies erleichtert deren Integration ebenso wie die der ganzen Einrichtung in die Gesellschaft. In derselben Weise werden Physiotherapie-Assistenten und Sozialarbeiter in den Grundlagen der Rehabilitation und psychomotorischen Entwicklung ausgebildet. So ist die Autonomie des Projektes nach erfolgreicher Aufbauphase und Heimkehr ausländischer Fachleute gewährleistet.
Enge Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen und Behörden, um die Eingliederung der behinderten und benachteiligten Menschen in das soziale und wirtschaftliche Leben zu erleichtern (Schulbesuch, berufliche Qualifikation, Netzwerke für finanzielle Förderung, ...).
Stärkung der Solidarität und des sozialen Zusammenhaltes durch multidisziplinäre Entwicklungshilfeprojekte (Gesundheit, Agrarwissenschaft, Infrastruktur, Bildung)
Durchführung von spezifischen medizinischen (Impfungen, Reihenuntersuchungen) und sozialen (Kinderschutz, Demobilisation) Vorsorgemaßnahmen.
Präventionsmaßnahmen durch Aufklärungskampagnen, insbesondere im Bezug auf explosive Überreste von Kriegen, und Räumung von Minen und Blindgängern.
Sensibilisierung von Politik und Öffentlichkeit für die Rechte von Menschen mit Behinderung in Entwicklungsländern und für die notwendigen entwicklungspolitischen Maßnahmen
Kampagnenarbeit für das vollständige Verbot von Landminen und Streubomben