Co-Preisträgerin Friedensnobelpreis

 

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Kind wäscht sich die Hände an Waschstation Kind wäscht sich die Hände an Waschstation Kind wäscht sich die Hände an Waschstation Kind wäscht sich die Hände an Waschstation

Archivbild / © E. N'Sapu / HI

 

Gefahr durch Ebola: Unsere Teams helfen vor Ort

 

Ebola in DR Kongo und Uganda

In der Demokratischen Republik Kongo breitet sich weiter eine seltene Variante des Ebola-Virus, gegen die es keine Impfung gibt, rasant aus. Unsere Teams sind vor Ort und unterstützen mit lebenswichtiger Hilfe: Unsere Lastwagen transportieren Medikamente und Schutzkleidung in abgelegene Dörfer. Mit Aufklärungskampagnen informieren wir die Bevölkerung über präventive Maßnahmen wie Händewaschen, Temperaturkontrollen und das Tragen von Masken.

Im Nachbarland Uganda passen wir unsere bestehenden Hilfsmaßnahmen an. Wir informieren auch hier durch verschiedene Medien über das Virus und wie man sich schützen kann und konzentrieren uns insbesondere auf stark gefährdete Menschen mit Behinderung. 

Jede Spende trägt dazu bei, die Betroffenen zu unterstützen. Helfen Sie uns dabei!

Überfüllte Lager beschleunigen die Ausbreitung

Im Osten der Demokratischen Republik Kongo kämpfen Familien jeden Tag ums Überleben. Besonders gefährlich ist die Situation, weil viele Menschen bereits vor dem Ausbruch alles verloren haben. Bewaffnete Konflikte haben Tausende Familien aus ihren Dörfern vertrieben. In den überfüllten Lagern kann sich das Virus besonders schnell verbreiten. Seit Jahren kümmern wir uns mit Spieltherapie um unterernährte Kinder. Die sind jetzt besonders gefährdet! Oft fehlt es selbst an den einfachsten Dingen wie Seife, Desinfektionsmitteln oder sauberem Trinkwasser.

HI-Landesleiter Baptiste de Gaillande, berichtet: 

„In Nord-Kivu und Ituri behindern Zugangsbeschränkungen, anhaltende Unsicherheit und mangelnde Akzeptanz in der Bevölkerung die Bekämpfungsmaßnahmen. Gleichzeitig kämpft ein durch jahrelange Konflikte und Unterfinanzierung geschwächtes Gesundheitssystem damit, auf das Ausmaß der Krise angemessen zu reagieren."

Das Virus trifft auf extreme Armut

Wer sich infiziert, leidet zunächst unter hohem Fieber, starken Schmerzen und extremer Schwäche. Viele Erkrankte verlieren innerhalb weniger Tage ihre Kraft. Ohne schnelle Behandlung kann Ebola tödlich enden. Für Familien bedeutet das: Angst um Angehörige, Isolation und oft der Verlust von Eltern, Kindern oder Geschwistern.

Versorgung von schutzbedürftigen Menschen in Goma, DR Kongo. Archivbild © HI