Co-Preisträgerin Friedensnobelpreis

 

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Mädchen aus der Demokratischen Republik Kongo mit pinkem Rock auf Krücken. Ihr fehlt ein Bein. Mädchen aus der Demokratischen Republik Kongo mit pinkem Rock auf Krücken. Ihr fehlt ein Bein. Mädchen aus der Demokratischen Republik Kongo mit pinkem Rock auf Krücken. Ihr fehlt ein Bein. Mädchen aus der Demokratischen Republik Kongo mit pinkem Rock auf Krücken. Ihr fehlt ein Bein.

© Patrick Meinhardt/HI

 

Über uns

 

Handicap International / Humanity & Inclusion (HI) ist eine gemeinnützige Organisation für Nothilfe und Entwicklungszusammenarbeit, die in rund 60 Ländern aktiv ist.

 
 

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Handicap International / Humanity & Inclusion (HI) ist eine gemeinnützige Organisation für Nothilfe und Entwicklungszusammenarbeit, die in rund 60 Ländern aktiv ist. Wir setzen uns für eine solidarische und inklusive Welt ein. Wir verbessern langfristig die Lebensbedingungen für Menschen mit Behinderung und unterstützen diejenigen, die besonderen Schutz benötigen. Außerdem arbeiten wir für eine Welt ohne Minen und Streubomben sowie für den Schutz der Zivilbevölkerung im Krieg. HI ist Co-Preisträgerin des Friedensnobelpreises von 1997. Handicap International e.V. ist der deutsche Verein von HI.  

„Seit Anfang an setzen wir uns beharrlich für die schutzbedürftigsten Menschen dieser Welt ein – auch in Extremsituationen. Das hat uns die Legitimation gegeben, gegen bestimmte Waffen – wie Landminen und Streubomben – zu kämpfen. Heute sind diese Waffen illegal. Genau diese Beharrlichkeit treibt unsere Teams in rund 60 Ländern weltweit auch heute noch an.


Jean-Baptiste Richardier, Mitbegründer von Handicap International

Zwei Erwachsene halten zwei Mädchen aus Thailand an den Händen, die jeweils eine Beinprothese tragen Zwei Erwachsene halten zwei Mädchen aus Thailand an den Händen, die jeweils eine Beinprothese tragen Zwei Erwachsene halten zwei Mädchen aus Thailand an den Händen, die jeweils eine Beinprothese tragen Zwei Erwachsene halten zwei Mädchen aus Thailand an den Händen, die jeweils eine Beinprothese tragen

© HI

Jean-Baptiste und Marie Richardier mit zwei der ersten Kinder, die in den 1980er Jahren von HI mit Prothesen versorgt wurden.

Handicap International weltweit

Wir sind empört über die Ungerechtigkeiten, die Menschen mit Behinderung und schutzbedürftige Menschen erleben. Deshalb setzen wir uns für eine Welt der Solidarität und Inklusion ein, in der uns alle Unterschiede bereichern. Handicap International unterstützt Menschen mit Behinderung - weltweit.

Unsere wichtigsten Einsatzbereiche:

Handicap International ist eines der sechs Gründungsmitglieder der internationalen Kampagne zum Verbot von Landminen (ICBL), die 1997 den Friedensnobelpreis erhalten hat, und Gründungsmitglied der Cluster Munition Coalition (CMC), der internationalen Kampagne gegen Streumunition sowie Gründungsmitglied von INEW (The International Network on Explosive Weapons).

HI ist regelmäßig in internationalen Gremien wie WHO, UN, UNICEF und UNHCR vertreten. Zudem haben wir einen beratenden Status beim Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen (ECOSOC).

Mehr zu unseren Tätigkeiten und aktuellen Projekten finden Sie im Jahresbericht 2022.

Organisationsstruktur

Das globale Organisationsnetzwerk umfasst die Organisation „Humanity & Inclusion“, die Projekte in rund 60 Ländern umsetzt und 2009 aus dem Zusammenschluss der acht nationalen Vereine geschaffen wurde, sowie das Institute on Humanitarian Action in Genf. In der Umsetzung der Programmarbeit agiert die Dachorganisation entweder unter dem Namen „Humanity & Inclusion“ oder „Handicap International“. Manuel Patrouillard ist seit 2014 internationaler Geschäftsführer und Nachfolger des Mitbegründers der Organisation Jean-Baptiste Richardier.

Die Aktivitäten von HI werden nach Möglichkeit mit lokalen, nationalen und internationalen Organisationen sowie öffentlichen Einrichtungen durchgeführt. Anstatt in Konkurrenz zu lokalen Dienstleistungen zu treten, ergänzen wir diese. Wir vermitteln Kompetenzen und fördern lokale Kapazitäten nachhaltig.

Unsere acht nationalen Vereine, die zwischen 1982 und 2006 gegründet wurden, befinden sich in folgenden Ländern: Frankreich, Belgien, Großbritannien, Deutschland, Luxemburg, Schweiz, USA und Kanada. 

Das Institute on Humanitarian Action (ehemals Stiftung Handicap International) wurde 2015 gegründet und sitzt in Genf. Es legt den ethischen Rahmen für alle Handlungen von HI fest. Das Institute on Humanitarian Action ist als Ort der Reflexion über die ethischen und politischen Herausforderungen zu verstehen, mit denen HI, und allgemeiner gesagt, die Akteure der humanitären Hilfe konfrontiert sind.

Mehr Informationen zur internationalen Organisationsstruktur finden Sie auf hi.org

Handicap International in Deutschland

Handicap International e.V. ist der deutsche Verein der internationalen Organisation Humanity & Inclusion. Wir arbeiten seit 1998 mit einem Büro in München und seit 2015 auch in Berlin. 

Unsere Abteilungen

Öffentlichkeitsarbeit

Unser Ziel? Wir wollen Handicap International bekannter machen, damit mehr Menschen in Deutschland wissen, dass wir die Lebensbedingungen für Millionen Menschen mit Behinderung in Ländern des globalen Südens effektiv verbessern. Wer? Das kleine, aber sehr feine Team der Öffentlichkeitsarbeit. Wie wir das machen? Wir informieren über unsere Webseite, über Instagram, Facebook, oder Youtube. Wir sprechen die Presse an und organisieren Veranstaltungen. Unsere Themen? Wir berichten über alle Kanäle, wie wir zum Beispiel Landminen räumen und uns um die Opfer kümmern. Oder darüber, dass die kleine Amina aus Afghanistan nun eine Prothese bekommen hat und wieder laufen kann. Oder darüber, dass wir nach Erdbeben und Tsunamis helfen. Und dass dank unserer Arbeit viele Kinder mit Behinderung nun in die Schule gehen zu dürfen.

Privates Fundraising

In unserer Abteilung sind wir verantwortlich für die Akquise von Privatspenden. Als Aufgaben fallen hierunter das Verschicken von Direct Mail (Spendenaufrufe per Post – zur Neuspendergewinnung und an Stammspender), Online-Fundraising (Aufrufe per E-Mail), Systematische und individuelle Spenderbetreuung, Bedankung und vieles mehr. Des Weiteren kümmern wir uns um Datenbankgestützte Analysen des Spenderverhaltens zur strategischen Anpassung der Maßnahmen. Wir unterstützen die Humanity & Inclusion bei der Umsetzung der internationalen Fundraising-Strategie.

Institutionelles Fundraising

Das Team vom Institutionellen Fundraising ist die Schnittstelle zwischen HI und institutionellen Gebern wie dem Auswärtigen Amt und dem BMZ. Mit unserem vieröpkfigen Team in Deutschland akquirieren wir Neuprojekten und platzieren HI spezifische Themen bei Gebern. Wir sind Teil eines internationalen Teams und stehen in regelmäßigen Austausch mit unseren Kolleg*innen weltweit über Trends und Veränderungen in der Geberlandschaft. Wir unterstützen die Projektteams beim Erstellen von Berichten, der Einhaltung von Geberregeln und der Verhandlung von Projekanträgen und -anpassungen. Wir vertreten HI bei diversen Foren, wie VENRO, dem CHA oder dem Koordinierungsausschuss für Humanitäre Hilfe. Wir sind außerdem Mitglied bei Aktion Deutschland Hilft und beteiligen uns hier gemeinsam mit anderen NROs an Kampagnen.

Advocacy / Politische Arbeit

Die Abteilung Advocacy beschäftigt sich mit politischer Kampagnen- Medien-, Netzwerk- und Lobbyarbeit. Dabei engagieren wir uns in den Bereichen der Verbesserung der Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderung, für eine Welt ohne Landminen und Streubomben sowie für den Schutz der Zivilbevölkerung im Krieg. Unsere wichtigsten politischen Ziele in der Arbeit in Deutschland sind: die inklusive humanitäre Hilfe, der Zugang zu Rehabilitationsdiensten und -produkten sowie Abrüstung und Rüstungskontrolle mit der Umsetzung des Landminen-Verbotsvertrages von 1997 (Friedensnobelpreis), des Streubomben-Verbotsvertrags von 2008 und die Umsetzung der politischen Erklärung gegen den Einsatz von Explosivwaffen in Wohngebieten (EWIPA) von 2022.

Projekte in Deutschland

Erblindetes Streubombenopfer, dem beide Hände fehlen lächelt in die Kamera Erblindetes Streubombenopfer, dem beide Hände fehlen lächelt in die Kamera Erblindetes Streubombenopfer, dem beide Hände fehlen lächelt in die Kamera Erblindetes Streubombenopfer, dem beide Hände fehlen lächelt in die Kamera