Co-Preisträger Friedensnobelpreis

Handicap International gedenkt Camille Lepage

Öffentlichkeitsarbeit
Südsudan

Camille Lepage, 26 Jahre alt und Fotografin, wurde während einer Reportage in Zentralafrika getötet. Die Nachricht ihres Todes wurde am Dienstag, 13. Mai, durch die französischen Behörden veröffentlicht.

Camille hat durch ihre Arbeit dazu beigetragen, dass zahlreichen Krisen auf dem afrikanischen Kontinent ihren Weg in die Öffentlichkeit fanden. Dies indem sie ihre Bilder an internationale Medien weiterreichte sowie durch ihr Engagement für die in den Konfliktzonen aktiven humanitären Organisationen.

Im vergangenen Januar hatte Camille mit Handicap International eine Reportage über die Flüchtlinge im Südsudan realisiert. Ihre Fähigkeit, sich in die Situation der besonders Schutzbedürftigen hineinzuversetzen, sowie die Qualität ihrer Arbeit, wurde von all jenen hervorgehoben, welche Camille während dieser Zeit kennenlernen durften.
„Ich möchte, dass die Betrachter nachfühlen können, was die Menschen erleben", erklärte sie. "Ich möchte, dass sie Mitgefühl für sie empfinden als individuelle menschliche Wesen, und sie nicht einfach als weitere Gruppe von unter einem Krieg leidenden AfrikanerInnen sehen, irgendwo auf diesem schwarzen Kontinent.“

Handicap International begrüsst und würdigt die Arbeit von JournalistInnen und FotografInnen, die wie Camille Lepage in vergessenen Krisen über das Leid schutzbedürftigsten Menschen berichten.

Der Familie, den Angehörigen und Freunden von Camille Lepage drückt Handicap International tiefstes Beileid aus.

14 Mai 2014
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