Co-Preisträgerin Friedensnobelpreis

„Inclusive Future“: Neues Europa-Projekt an Schulen

Bildung Inklusion
International

Millionen Kinder und Jugendliche wachsen in einer Welt auf, in der Diversität oft auf Ablehnung stößt und Ausgrenzung nach sich zieht. Auch in der Schule erleben viele Schülerinnen und Schüler mit Behinderung Unverständnis und Vorurteile. Lehrkräfte möchten unterstützen, doch häufig fehlen ihnen passende Materialien und ausreichend Unterstützung.

Eine HI-Mitarbeiterin spricht mit einer Gruppe von Kindern in einem Klassenraum; ein Kind meldet sich, während im Hintergrund weiteres Unterrichtsgeschehen zu sehen ist.

Im Rahmen des Projekts „Inclusive Future“ werden neue Ansätze für mehr Inklusion und Solidarität im Unterricht entwickelt. | © V. Brunet / HI

Im September 2025 startete das internationale Projekt „Inclusive Future: Empowering Education for Diversity and Solidarity (IFEEDS). Es wird durch Erasmus+ gefördert und richtet sich an Lehrkräfte in Deutschland, Belgien und Luxemburg. Das Projekt stellt Methoden und Werkzeuge bereit, mit denen sie Inklusion und internationale Solidarität im Unterricht stärken können.

Inklusion gewinnt in Europa zunehmend an Bedeutung. Gleichzeitig fehlen vielen Lehrkräften konkrete Ansätze, um Themen wie Vielfalt, Behinderung und Stereotype im Unterricht zu behandeln. Genau hier setzt „Inclusive Future“ an. Gemeinsam mit Lehrkräften und Expert*innen entwickeln wir praxisnahe Materialien und Methoden. Ziel ist es, junge Menschen für eine offene und solidarische Gesellschaft zu sensibilisieren.

Fünf Partner, drei Länder

Fünf Organisationen arbeiten im Projekt zusammen: AP Hogeschool, Gemeinsam mit Afrika und Handicap International in Deutschland, Belgien und Luxemburg. Sie entwickeln mehrsprachige Unterrichtsmaterialien für die Sekundarstufe. Über eine digitale Plattform sollen mindestens 200 Lehrkräfte geschult werden. Zudem sollen mehr als 5.000 Schüler*innen durch Unterrichtsaktivitäten erreicht werden.
„Inclusive Future“ trägt dazu bei, Bildung inklusiver zu gestalten. Es stärkt Solidarität und fördert Chancengleichheit für alle.

19 März 2026
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