Co-Preisträgerin Friedensnobelpreis

 

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Kind mit Krücken und Beinamputation schaut in die Kamera Kind mit Krücken und Beinamputation schaut in die Kamera Kind mit Krücken und Beinamputation schaut in die Kamera Kind mit Krücken und Beinamputation schaut in die Kamera

© T. Nicholson / HI

 

Hilfe für die Menschen im Sudan

 

Krieg im Sudan: Ihre Hilfe rettet Leben.

Drei Jahre Krieg haben den Sudan tief gezeichnet. Familien haben teils alles verloren. Kinder fliehen ohne ihre Eltern. Verletzte liegen in zerstörten Krankenhäusern, ohne Versorgung. Menschen hungern, weil es kein Essen mehr gibt. Zerstörte Städte, verlassene Straßen, Millionen auf der Flucht.

In Darfur und Khartum spielt sich eine der schlimmsten humanitären Katastrophen unserer Zeit ab. Auch wenn Kämpfe eingestellt wurden, müssen erstmal die grundlegendsten Versorgungsleistungen wiederhergestellt werden. Die prekären Lebensbedingungen der Menschen führen zudem zu Knochenbrüchen, Verbrennungen und psychischen Traumata.

Ich habe drei Krankenhäuser und ein Zentrum für Prothetik und Orthesen in Wad Madani besucht. Die größte Herausforderung besteht darin, diese Dienste wiederherzustellen, geplünderte Gebäude und Ausrüstung zu reparieren und Mobilitätshilfen für Verletzte und Menschen mit Behinderungen bereitzustellen“, sagt Fanny Mraz, Leiterin der Nothilfe bei Handicap International, zur Lage im Land.

Unterernährung und Minengefahr

Kinder und Menschen mit Behinderungen leiden in dieser Krise besonders. Was, wenn eine Mutter nicht genug zu Essen für ihre Kinder hat? Was passiert nach einer Amputation? 

Unser Fokus liegt im Sudan auf der Versorgung mit Reha-Maßnahmen und psychologischer Unterstützung für schwer Traumatisierte. Darüber hinaus ist Unterernährung ein großes Problem. Viele Kinder leiden an Entwicklungsverzögerungen. Mit spielerischer, gezielter Therapie helfen unsere Teams den Kindern, wieder Kraft und Hoffnung zu gewinnen. Auch in den Nachbarländern wie im Tschad stehen wir den vielen sudanesischen Geflüchteten zur Seite.

Bitte helfen Sie jetzt mit Ihrer Spende:

So können Sie der sudanesischen Bevölkerung zur Seite stehen:

€ 30 schenken Seife, Handtücher und Babywindeln für eine fünfköpfige Familie für einen Monat. 

€ 50 finanzieren ein Paar Krücken oder einen Notfall-Rollstuhl.

€ 125 können 10 x Physiotherapie nach einer Operation für einen Menschen bedeuten.

Jeder Betrag hilft. Sie können den Menschen, die von diesem brutalen Konflikt gezeichnet sind, dringend benötigte Hilfe bringen.

Im Flüchtlingscamp trifft Khaleel Menschen, die ihm Hoffnung geben

Khaleel ist erst neun Jahre alt. Und er hat Dinge erlebt, die kein Kind jemals erleben sollte.

Als der Krieg seine Heimat Darfur erreichte, wurde sein Leben in einem einzigen Moment auseinandergerissen: Eine Explosion nahm ihm ein Bein. Gemeinsam mit seiner Familie floh er über die Grenze in den Tschad, voller Angst, Erschöpfung und ohne zu wissen, wie es weitergehen würde. 

Im Flüchtlingscamp Farchana begegnete Khaleel zum ersten Mal wieder Menschen, die ihm Hoffnung gaben. Unsere Teams versorgten ihn mit Krücken, die ihm Halt geben – buchstäblich und im übertragenen Sinne. Seitdem erhält er regelmäßig Physiotherapie. Schritt für Schritt lernt er, sich sicherer zu bewegen, sein Gleichgewicht wiederzufinden, Vertrauen in seinen Körper zu fassen.

Und plötzlich ist da wieder etwas, das jedes Kind verdient: die Freiheit, sich zu bewegen. Zur Schule gehen zu können. Ein Stück Kindheit zurückzubekommen.

9-jähriger Junge aus dem Sudan mit Krücken. Ihm fehlt ein Bein. 9-jähriger Junge aus dem Sudan mit Krücken. Ihm fehlt ein Bein. 9-jähriger Junge aus dem Sudan mit Krücken. Ihm fehlt ein Bein. 9-jähriger Junge aus dem Sudan mit Krücken. Ihm fehlt ein Bein.

© T. Nicholson / HI

Unterernährung ist vor allem für Kinder ein großes Problem im Sudan. Mit spielerischer, gezielter Therapie stärken die HI-Teams Muskeln und Gleichgewicht der Kinder und können Entwicklungsverzögerungen so entgegenwirken. © F. Mraz / HI