Co-Preisträgerin Friedensnobelpreis

 

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Eine HI-Physiotherapeutin behandelt einen verletzten Mann auf einer Liege Eine HI-Physiotherapeutin behandelt einen verletzten Mann auf einer Liege Eine HI-Physiotherapeutin behandelt einen verletzten Mann auf einer Liege Eine HI-Physiotherapeutin behandelt einen verletzten Mann auf einer Liege

© R. Dakdouk / HI

 

Nothilfe für Libanon

 

Die Gewalt hört nicht auf. Kinder, Schwangere und Menschen mit Behinderung leiden besonders und brauchen dringend Ihre Hilfe.

 
 

Fragiler Waffenstillstand im Libanon: Helfen Sie jetzt!

Im Libanon reißt die Gewalt nicht ab. Vor allem Gebiete im Süden des Landes sind betroffen. Fast 200 Kinder wurden bereits durch Bombardierungen getötet. Über eine Million Menschen mussten fliehen. Sie suchen Zuflucht in überfüllten Sammelunterkünften, Schulen oder bei Verwandten. Häuser, Straßen und Krankenhäuser wurden beschädigt oder zerstört. Es fehlt an allem: Schutz, Medikamente, Lebensmittel.

Menschen mit Behinderungen sind überproportional hart betroffen. Viele können ohne Unterstützung nicht fliehen. Ohne gezielte Hilfe laufen sie Gefahr, zurückgelassen zu werden – unsichtbar und ungeschützt“, sagt Nahed Al-Khlouf, Direktorin von HI im Libanon.

Insbesondere Menschen mit Behinderung und Schwangere kommen kaum an Hilfe. Auch Kinder und Frauen sind stark betroffen. 52 % der Bevölkerung in den Unterkünften sind Frauen und Mädchen. 770.000 Kinder leiden unter traumatischem Stress.

Handicap International ist schon seit 1992 für die Menschen im Libanon da. Aktuell sind wir mit 50 Helfer*innen vor Ort und packen an. In Notunterkünften verteilen wir aktuell Hygiene-Sets mit z. B. Windeln und Menstruationsartikeln, sowie Krücken und Rollstühle für Verletzte. Wir ermöglichen den Menschen Reha-Sitzungen und Physiotherapie, sodass Verletzungen keine bleibenden Behinderungen werden. 

Schwangeren Frauen verschaffen wir Vorsorgeuntersuchungen, um eine sichere Geburtshilfe zu gewährleisten. Wir leisten psyochologische Unterstützung, insbesondere für Kinder, und klären mittels Social Media, Plakaten, Aufrufen, Online- und Präsenzsitzungen über die Gefahren von Blindgängern auf.

Auch unsere eigenen Teams sind stark betroffen, brauchen psychologische Unterstützung, weil ihre Kinder in Panik geraten. Trotz der dramatischen Situation arbeiten sie unermüdlich, damit die Schwächsten nicht vergessen werden.

Das kann Ihre Spende bewirken:

€ 30 Waschzeug, Babywindeln und Seife für eine Familie für einen Monat 

€ 50 ein Paar Krücken oder einen Notfall-Rollstuhl

€ 125 10 x Reha und psychologische Unterstützung für einen Verletzten

Was auch immer Sie spenden können: Es wird den Menschen, die unter diesem grausamen Konflikt leiden, dringend benötigte Hilfe bringen.

Hilfe für die Schwächsten

Verteilung von Hilfsgütern

Unsere Teams verteilen Hilfsgüter wie Rollstühle und Krücken an Verletzte und Menschen mit Behinderung. Außerdem verteilen wir Hygiene-Sets mit Windeln und Menstruationsartikeln an vertriebene Familien. 

Frau mit oranger Warnweste sortiert Hilfspakete Frau mit oranger Warnweste sortiert Hilfspakete Frau mit oranger Warnweste sortiert Hilfspakete Frau mit oranger Warnweste sortiert Hilfspakete

© HI

Psychologische Erste Hilfe

Unsere Teams bieten psychologische Hilfe an, die den Geflüchteten in dieser Ausnahme-Situation Halt geben und sie beruhigen soll. 

Eine Mutter mit zwei Kindern spricht mit einer Mitarbeiterin von HI in einer zur Flüchtlingsunterkunft umfunktionierten Schule Eine Mutter mit zwei Kindern spricht mit einer Mitarbeiterin von HI in einer zur Flüchtlingsunterkunft umfunktionierten Schule Eine Mutter mit zwei Kindern spricht mit einer Mitarbeiterin von HI in einer zur Flüchtlingsunterkunft umfunktionierten Schule Eine Mutter mit zwei Kindern spricht mit einer Mitarbeiterin von HI in einer zur Flüchtlingsunterkunft umfunktionierten Schule

© Henri Bonnin / HI

Gefahrenaufklärung

Unsere Expert*innen klären insbesondere Kinder über die Gefahren von Blindgängern auf. Die Schulungen finden online, vor Ort oder über die Medien statt.

Gruppe von Kindern wird über die Gefahren von Minen und anderen Waffen aufgeklärt Gruppe von Kindern wird über die Gefahren von Minen und anderen Waffen aufgeklärt Gruppe von Kindern wird über die Gefahren von Minen und anderen Waffen aufgeklärt Gruppe von Kindern wird über die Gefahren von Minen und anderen Waffen aufgeklärt

© HI / Archivbild

Freizeitangebote

Krieg und Flucht sind belastend und für Kinder besonders schwer zu verarbeiten. Um ein bisschen Normalität zurückzubringen und die Kinder zu beruhigen, organisiert HI spielerische Aktivitäten und verteilt Spielzeug.

Ein Mädchen läuft durch einen Spiele-Parcour mit Ringen auf dem Boden und Hütchen Ein Mädchen läuft durch einen Spiele-Parcour mit Ringen auf dem Boden und Hütchen Ein Mädchen läuft durch einen Spiele-Parcour mit Ringen auf dem Boden und Hütchen Ein Mädchen läuft durch einen Spiele-Parcour mit Ringen auf dem Boden und Hütchen

© HI / Archivbild

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Gaza: Hilfe für die Zivilbevölkerung
© HI

Gaza: Hilfe für die Zivilbevölkerung

Die Angriffe der militanten Palästinenserorganisation Hamas und die Vergeltungsmaßnahmen Israels haben verheerende Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung. Unsere Teams haben begonnen, Hilfsgüter wie Rollstühle und Erste-Hilfe-Kits, an die vertriebenen Familien zu verteilen. Zudem bereiten sie sich darauf vor, den vielen Verletzten mit Reha-Maßnahmen und psychosozialer Unterstützung zu helfen. 

Gaza: Flucht ohne Medikamente
© D. De Munter / HI

Gaza: Flucht ohne Medikamente

Die Zivilbevölkerung im Gazastreifen hat kaum oder gar keinen Zugang zu Nahrungsmitteln, Trinkwasser, Strom und Gesundheitsversorgung. Menschen mit Behinderung oder chronischen Krankheiten sind von der Situation besonders stark betroffen. Viele Familien mussten in aller Eile aus ihren Häusern fliehen und hatten keine Zeit, ihr Medikamente oder Hilfsmittel zusammenzusuchen. 

Gaza, Israel: Das inakzeptable Leid der Zivilbevölkerung
© Tom Shelton / Handicap International

Gaza, Israel: Das inakzeptable Leid der Zivilbevölkerung

Die jüngsten Angriffe der Hamas und die Vergeltungsmaßnahmen Israels haben verheerende Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung. Mindestens 1.300 Menschen haben in Israel ihr Leben verloren, 1.400 in Gaza. Die Teams von Handicap International (HI), die seit 1996 in Palästina arbeiten, bereiten einen Nothilfeeinsatz vor.