Co-Preisträger Friedensnobelpreis

Nothilfeprojekte im Jemen

Nothilfe Rehabilitation und Orthopädie
Jemen

HI arbeitet seit Anfang 2019 auch im Süden des Jemen und leistet dort dringend notwendige Unterstützung für Menschen in Not. Dank der Finanzierung durch die SKala Initiative konnte Handicap International ein neues Büro in Aden eröffnen, um auch dort Hilfe leisten zu können. Bis Ende 2018 war HI nur im Norden des Landes vertreten.

© HI

In und um Aden unterstützt HI nun verwundete Menschen und Menschen mit Behinderung mit physischer Rehabilitation, Mobilitätshilfen und psychosozialen Leistungen. Wir arbeiten mit lokalen Gesundheitseinrichtungen, um die Fähigkeiten und Kenntnisse des Personals zu verbessern und eine nachhaltig qualitativ hochwertige Arbeit zu ermöglichen.

In Krankenhäusern, in denen keine Rehabilitationsmaßnahmen angeboten werden, arbeitet HI mit eigenem Personal, um entsprechende Stationen aufzubauen. Diese sollen nach Ende des Projekts in Eigenverantwortung durch die Krankenhäuser weiterbetrieben werden. Ein großes Problem im Jemen ist aber auch, dass Gehälter nicht mehr von der Regierung gezahlt werden. HI unterstützt deshalb die Krankenhausmitarbeiter/-innen finanziell, damit diese ihre Arbeit fortsetzen können.

Logo der Skala-Initiative

8 Oktober 2019
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Weltflüchtlingstag: Einer von vier Menschen, die HI unterstützt, ist geflüchtet
© HI
Nothilfe Rehabilitation und Orthopädie

Weltflüchtlingstag: Einer von vier Menschen, die HI unterstützt, ist geflüchtet

Anlässlich des Weltflüchtlingstages am 20. Juni machen wir darauf aufmerksam, dass 25 % der von uns unterstützten Menschen vertrieben wurden. Dieser hohe Prozentsatz ist vor allem auf bewaffnete Konflikte und die Folgen des Klimawandels zurückzuführen.
Von den 2,6 Millionen Menschen, die im Jahr 2023 weltweit von HI unterstützt wurden, sind 330.000 Flüchtlinge und 310.000 Binnenvertriebene.

Verwundeter Junge aus Sudan will wieder laufen
© T. Shelton / HI
Nothilfe Rehabilitation und Orthopädie

Verwundeter Junge aus Sudan will wieder laufen

Abdellatif wurde im Sudan angeschossen und schwer verletzt. Danach fühlte er seine Beine nicht mehr und war von der Hüfte abwärts gelähmt. Seine verzweifelte Familie flüchtete mit dem Jungen in den Tschad, wo er in einer Klinik operiert werden konnte. Das HI-Team unterstützt ihn seitdem mit Physiotherapie. Abdellatif übt jeden Tag und kann nun seine Beine schon ein kleines bisschen fühlen.

DR Kongo: HI liefert lebenswichtige Güter
© HI
Nothilfe

DR Kongo: HI liefert lebenswichtige Güter

Die Gewalt in der Region Nord-Kivu in der Demokratischen Republik Kongo eskaliert. Rund 2,6 Millionen Menschen benötigen Unterstützung. Krankenhäuser, Schulen und Flüchtlingslager werden direkt angegriffen. Es fehlt an Wasser, Lebensmittel und Medikamenten. Unsere Teams versorgen die Menschen mit lebenswichtigen Gütern, Rollstühlen und Prothesen.