Co-Preisträgerin Friedensnobelpreis

Vor der nächsten Katastrophe: Stärkung und Vorbereitung für die Schutzbedürftigsten

Nothilfe
International

Naturkatastrophen passieren immer wieder und sind selten vorhersehbar. Deshalb hilft HI in 16 besonders gefährdeten Ländern, um die Menschen besser darauf vorzubereiten und beispielsweise die Häuser widerstandsfähiger zu machen. Im Fokus unserer Unterstützung: Hilfe für Menschen mit Behinderung, ältere Personen und Kinder. In einem unserer Projekte fördern wir nachhaltige Baumethoden, die starken Stürmen standhalten können.

Die wirbelsturmresistente lokale Bauweise hat dem Zyklon ENAWO in Madagaskar standgehalten

Die wirbelsturmresistente lokale Bauweise hat dem Zyklon ENAWO in Madagaskar standgehalten | ©CARE, 2017

Die Katastrophenvorsorge will erreichen, dass die Menschen vor Ort weniger in Gefahr sind, indem die Schutzbedürftigkeit der Menschen und ihrer Besitztümer verringert wird und sie beispielsweise durch eine bessere Vorbereitung widerstandsfähiger werden.

HI arbeitet in 16 katastrophengefährdeten Ländern auf der ganzen Welt. Florence Le Paulmier hat als Beraterin für inklusive Katastrophenvorsorge in Projekten in Madagaskar gearbeitet, die alle Menschen miteinbeziehen:

„Seit 2017 arbeiten HI und unser Partner CARE in drei Teilen des Landes – an der Ost-  West- und Nordküste – mit Gemeinden, die durch Wirbelstürme gefährdet sind, zusammen. In einem unserer Projekte fördern wir zum Beispiel nachhaltige Baumethoden, die starken Stürmen standhalten können.“

Das obige Bild zeigt zwei Häuser nach dem Zyklon ENAWO im Jahr 2017. Das erhaltene Gebäude zeigt deutlich, wie gut die wirbelsturmresistenten Bauweisen mit lokalen Materialien funktionieren können.
Einfache Maßnahmen wie diese tragen dazu bei, die Gemeinden widerstandsfähiger und inklusiver zu machen, um das Leben aller Menschen zu schützen – unabhängig von Alter, Geschlecht oder Behinderung. Es gilt die Verpflichtung, im Katastrophenfall niemanden zurückzulassen.
 

11 Oktober 2019
Einsatz weltweit:
Helfen
Sie mit

Lesen sie weiter

Nepal: Langfristige Hilfe nach der Sturzflut
© HI
Nothilfe

Nepal: Langfristige Hilfe nach der Sturzflut

Nach den schweren Überschwemmungen in Nepal ist unser Team vor Ort und unterstützt Menschen, die alles verloren haben, vor allem Verletzte, Menschen mit Behinderungen und Kinder. Im Mittelpunkt stehen dringende Reha-Maßnahmen und psychosoziale Unterstützung für die unzähligen traumatisierten Menschen. Zudem konnten wir bereits Rollstühle und Krücken an die Bedürftigsten verteilen.

Streubombenmonitor 2026 – Opferzahlen verdreifacht
© HI
Minen und andere Waffen

Streubombenmonitor 2026 – Opferzahlen verdreifacht

Der neue Streubomben-Monitor zeigt einen alarmierenden Anstieg der Opferzahlen durch Streumunition. Knapp 90 Prozent kommen aus der Zivilbevölkerung. Handicap International (HI), Mitherausgeberin des Monitors, fordert mehr finanzielle Unterstützung für die Opfer, Räumung und Gefahrenaufklärung. Damit Kinder, die Sprengkörper mit Spielzeug verwechseln, nicht mehr schwerverletzt werden – so wie Mahmoud aus Syrien.

Nothilfe Nepal: HI kümmert sich um besonders gefährdete Menschen
© H
Nothilfe

Nothilfe Nepal: HI kümmert sich um besonders gefährdete Menschen

Einige Tage nach den verheerenden Überschwemmungen in Nepal ist die Lage weiterhin dramatisch. Fast 1.000 Menschen sind ums Leben gekommen, mehr als 4.400 werden vermisst. Viele Regionen sind noch immer schwer zugänglich. Unsere Nothilfe-Teams sind vor Ort, verteilen Hygiene-Sets, kümmern sich um verletzte und behinderte Menschen und unterstützen die Traumatisierten psychologisch.