Weltfrauentag 8. März

Lernen Sie starke Frauen aus unseren Projekten kennen: Minenräumerinnen, engagierte junge Mädchen mit Behinderung, Mütter und Großmütter, Friedensbotschafterinnen und Projektkoordinatorinnen an der Seite von Handicap International.

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Davann sitzt neben einem kleinen Jungen auf dem Boden. Der kleine Junge hat nur ein Bein.
Davann sitzt neben einem kleinen Jungen auf dem Boden. Der kleine Junge hat nur ein Bein.
Davann hilft dem 5-Jährigen Sovannareach Roeun, der nach einem Unfall sein linkes Bein verlor, wieder zurück ins Leben.

Davann (im Bild oben) engagiert sich als Sozialarbeiterin in unserem Rehabilitationszentrum in Kampong Cham in Kambodscha. Davann kennt alle Patientinnen und Patienten des Zentrums und sucht und findet außerdem weitere Menschen mit Behinderung, die noch keine Unterstützung erhalten.

„Ich bleib mit den Menschen in Verbindung, die von unseren Fachkräften für Physiotherapie und Orthopädietechnik behandelt werden. Ich sorge dafür, dass sie zur nächsten Konsultation erscheinen, erfahre das Neueste von ihnen und vergewissere mich, dass alles gut läuft … Meine Arbeit ist spannend und nützlich."


 

© W.Pryor / Handicap International

Sarah Blin ist Programmdirektorin von Handicap International in Nepal. Als die Erde Nepals am 25. April 2015 bebte, war sie vor Ort und sorgte dafür, dass ihre Teams innerhalb von drei Stunden bereit waren, um den Opfern zu helfen. Derzeit koordiniert sie gleichzeitig unsere laufenden Projekte, Rehabilitationsmaßnahmen und die Katastrophenvorsorge.


 

© P. Jérôme / Handicap International

Albertina aus Mosambik ließ sich gegen den Willen ihres Vaters zur Minenräumerin ausbilden. Minenräumung ist eine physische und mentale Herausforderung. Jede Unachtsamkeit kann eine Mine zum Explodieren bringen. Schwere Schutzanzüge sind deshalb Pflicht. Mit Metalldetektoren, Astscheren und Pinseln durchkämmen unsere Teams jeden Quadratmeter der verminten Gebiete. Frauen sind auf dem Feld stark und ausdauernd. Die gemischten Teams profitieren zudem von ihrer Geduld und gewissenhaften Arbeitsweise.

„Im Radio habe ich gehört, dass Handicap International Entminer ausbildet und dass auch Frauen die Ausbildung machen können. Ich habe nicht eine Sekunde gezögert! Ich habe mich sogar gegen den Willen meines Vaters gestellt, der diesen Beruf viel zu gefährlich findet.“

Albertinas Einsatz hat sich gelohnt, denn seit September 2015 ist Mosambik offiziell minenfrei und kann optimistisch in eine sicherere Zukunft blicken.

Lesen Sie, wie sich starke Frauen auf gefährlichen Minenfeldern behaupten!


 

© Till Mayer / Handicap International

„Früher haben die Menschen mich angestarrt, weil ich eine Behinderung hatte. Jetzt beachten sie mich, weil ich gut tanzen kann!“

Rima, eine junge Nepalesin, wurde mit einer Fehlstellung des linken Beines geboren. Mit 5 Jahren wurde sie von ihrer bitterarmen Familie verlassen und wuchs in einem Waisenhaus auf. Die dringend benötigte  Amputation und eine Prothese konnte sich das Waisenhaus nicht leisten. Erst als die Teams von Handicap International sie im Jahr 2013 fanden, bekam sie die lang ersehnte Behandlung. Heute möchte Rima ihren Traum verwirklichen und Tänzerin werden!

Der Fotojournalist Till Mayer hat Rima 2014 – vor dem Erdbeben – besucht. Lesen Sie hier ihre Geschichte.


 

© Handicap International

Arumugam Pakkiyam wohnt in  Redbanapuram, einem kleinen Dorf im Osten von Sri Lanka, das häufig von Überschwemmungen heimgesucht wird. Seit sie eines Tages stürzte, ist sie ab der Hüfte gelähmt.  Dank der Unterstützung von Handicap International erhielt sie einen Rollstuhl und ein Dreirad. Heute nimmt sie wieder selbstverständlich am Dorfleben teil und übt gemeinsam mit den anderen, wie sie sich im Fall von Naturkatstrophen schützen können.


 

© K.Vadino / Handicap International

Die sechsjährige Thérésia lebt mit ihrer großen Schwester Jenny in der Demokratischen Republik Kongo. Aufgrund ihrer infantilen Zerebralparese kann sie weder eigenständig laufen noch ein Glas Wasser halten. Seitdem Handicap International sie gefunden hat, führen unsere Teams mit ihr Rehabilitationsmaßnahmen durch. Außerdem hat sie eine Orthese erhalten, damit sie sich eigenständiger bewegen kann.

„Ich habe einen ganzen Monat gebraucht, bis ich mich an diese „Sache“ gewöhnt hatte. Aber schaut, wie gut ich jetzt gehen kann. Ich kann jetzt sogar rennen!“


 

© T.Dirven / Handicap International

„Ich möchte zur Schule gehen, lernen und Krankenschwester werden. Ich möchte ‚jemand Großes‘ werden.“

Khembro Tamang, 8 Jahre alt, wurde bei dem Erdbeben vom April 2015 schwer verletzt, so dass ihr Bein amputiert werden musste. Unsere Orthopädietechniker haben ihr daraufhin eine Prothese angepasst und seit 10 Monaten nimmt sie an Rehabilitationssitzung teil. Ihre Physiotherapeutin Srijana Shah verfolgt ihre Entwicklung sehr aufmerksam. Khembro kann jetzt wieder gehen und wird bald wieder am Schulunterricht teilnehmen.

In dieser schweren Zeit hilft ihr die Freundschaft zu Nirmala, die ebenfalls eine Bein verloren hat.


 

©E.Cartuyvels/Handicap International  – NB: Augenzeugenbericht verfügbar

Christine setzt sich für den Frieden ein. Die junge stets lächelnde und zielstrebige Frau lebt im Nordwesten Kenias. Bewaffnete Gewalt und Gewalt in der Ehe sind hier an der Tagesordnung. Als Friedensbotschafterin bei Handicap International sensibilisiert sie die Dorfbevölkerung und wendet sich direkt an die Frauen. 

„Ich möchte ihnen zeigen, wie wichtig ihre Schulbildung ist, und dass sie nicht zu früh Mütter werden sollten. Ich versuche ihnen die Augen zu öffnen: ‚Nein. Häusliche Gewalt ist nicht normal. Und es ist auch nicht normal, dass dein Mann mit anderen Frauen schläft.‘ Die Frauen sind sehr offen und interessiert - die Männer sind eher abweisend und wollen wissen, was mein Problem sei. Aber das ist mir egal: Ich möchte, dass die Frauen über ihre Rechte Bescheid wissen!“

Lesen Sie hier die ganze Geschichte der Friedensbotschafterin aus Kenia.


 

© X.Bourgois/Handicap International

Mit 9 Monaten wurde Nyaduol nach einer schweren Verbrennung das linke Bein amputiert. Seit der Flucht aus Äthiopien und dem Süd-Sudan lebt das heute 17-jährige Mädchen ohne ihre Familie im Flüchtlingslager Kakuma im Nordwesten Kenias. Mithilfe von  Handicap International bekam sie eine neue Prothese. Nyaduol hat ihre Energie wiedergewonnen.

„Ich liebe Volleyball und ich hoffe, dass ich  eines Tages meine Eltern wiedersehe.“

Lesen Sie hier die ganze Geschichte von Nyaduol


 

© E.Fourt / Handicap International

Bei einem Bombenangriff Ende 2013 in Syrien starb Imtithals vierjährige Tochter, sie selbst wurde schwer verletzt.  Zwei Jahre später kam sie mit ihrem Mann in Flüchtlingslager Azraq in Jordanien und wird seitdem von den Teams von Handicap International betreut. Unsere Spezialistinnen helfen ihr, sich von dem tragischen Ereignis körperlich und psychisch zu erholen.

„Im Augenblick ist das Wichtigste für mich, mich besser eigenständig bewegen zu können. Ich will endlich wieder in der Lage sein, meinem Mann und meinen Kindern zu helfen“.

Bitte unterstützen Sie diese starken Frauen.

Veröffentlicht am 08.03.16

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