Co-Preisträger Friedensnobelpreis

Was ist Inklusion?

Ein Kernanliegen von Handicap International ist die Anerkennung von Menschen mit Behinderung als gleichberechtigte Mitglieder der Gesellschaft. Inklusion bedeutet für uns, dass diese Schutzbedürftigsten in ihren Familien und Gemeinschaften als vollwertige Mitglieder behandelt werden. 

© Bas Bogaerts/HI

Ein Mensch im Rollstuhl wird durch ein Flüchtlingslager in der Wüste geschoben. Ein Mensch im Rollstuhl wird durch ein Flüchtlingslager in der Wüste geschoben. Ein Mensch im Rollstuhl wird durch ein Flüchtlingslager in der Wüste geschoben. Ein Mensch im Rollstuhl wird durch ein Flüchtlingslager in der Wüste geschoben.

Was ist Inklusion?

Ein Kernanliegen von Handicap International ist die Anerkennung von Menschen mit Behinderung als gleichberechtigte Mitglieder der Gesellschaft. Inklusion bedeutet für uns, dass diese Schutzbedürftigsten in ihren Familien und Gemeinschaften als vollwertige Mitglieder behandelt werden.

Inklusion in Schulen

Wir verbessern den Zugang von Kindern mit Behinderung zu einer Bildung, die auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. Wir möchten Bildung für alle. Wir:

  • helfen bei der Inklusion in Regelschulen,
  • schulen Lehrkräfte für die spezifischen Bedürfnisse von Kindern mit Behinderung,
  • passen Möbel an und gestalten Schultüren und Treppen behindertengerecht um,
  • sensibilisieren die anderen Kinder sowie die Gesellschaft für dieses Thema und
  • tragen dazu bei, dass sich die Sichtweise auf Menschen mit Behinderung zum Positiven wandelt.

Beispielprojekte

Sarah sitzt in der Schule in Ruanda und schreibt mit ihren Füßen. Sie hat eine Mehrfachbehinderung durch Sauerstoffmangel bei der Geburt. © N. Thomas / HI Sarah sitzt in der Schule in Ruanda und schreibt mit ihren Füßen. Sie hat eine Mehrfachbehinderung durch Sauerstoffmangel bei der Geburt. © N. Thomas / HI Sarah sitzt in der Schule in Ruanda und schreibt mit ihren Füßen. Sie hat eine Mehrfachbehinderung durch Sauerstoffmangel bei der Geburt. © N. Thomas / HI Sarah sitzt in der Schule in Ruanda und schreibt mit ihren Füßen. Sie hat eine Mehrfachbehinderung durch Sauerstoffmangel bei der Geburt. © N. Thomas / HI

© Neil Thomas/HI

school4all

Wir wollen, dass alle Kinder eine Chance auf Schulbildung haben. Wir glauben an Vielfalt, an Fairness und an Selbstbestimmung. Deswegen setzen wir uns für das Recht auf Bildung ein ... weiterlesen

Nyadouth aus dem Südsudan floh nach Äthiopien. Sie sitzt in einer Art Dreirad, um sich fortzubewegen. © Till Mayer / HI Nyadouth aus dem Südsudan floh nach Äthiopien. Sie sitzt in einer Art Dreirad, um sich fortzubewegen. © Till Mayer / HI Nyadouth aus dem Südsudan floh nach Äthiopien. Sie sitzt in einer Art Dreirad, um sich fortzubewegen. © Till Mayer / HI Nyadouth aus dem Südsudan floh nach Äthiopien. Sie sitzt in einer Art Dreirad, um sich fortzubewegen. © Till Mayer / HI

© Till Mayer/HI

Nyadouths neues Leben

Dank eines Dreirads und der Unterstützung von HI kann Nyadouth aus dem Südsudan wieder zur Schule gehen. Heute ist sie ein Vorbild für viele Menschen mit Behinderung ... weiterlesen


Nur mit Ihrer Hilfe können wir uns für die Inklusion einsetzen. Jeder Euro wirkt!  
 

Inklusion in der humanitären Hilfe

Gerade in Not- und Krisensituationen sind besonders schutzbedürftige Menschen, allen voran Menschen mit Behinderung, stark gefährdet. Wir sorgen dafür, dass die Hilfsmaßnahmen wirklich alle Menschen erreichen und sie auch in die Katastrophenvorsorge miteinbezogen werden.

Der Humanitäre Weltgipfel 2016 brachte einen großen Fortschritt für Menschen mit Behinderung in der humanitären Hilfe: Die Charta zur Inklusion in der humanitären Hilfe, die bereits von über Hundert Staaten und internationalen Akteuren angenommen wurde. Unser HI-Projekt Leave no one behind arbeitet für die Umsetzung dieser Charta.

Mit Ihrer Hilfe setzen wir uns für Inklusion ein. Jeder Euro wirkt!

Berufliche Inklusion

Ein Mann aus Senegal sitzt an einem Schreibtisch. Neben ihm sieht man eine Krücke. Ein Mann aus Senegal sitzt an einem Schreibtisch. Neben ihm sieht man eine Krücke. Ein Mann aus Senegal sitzt an einem Schreibtisch. Neben ihm sieht man eine Krücke. Ein Mann aus Senegal sitzt an einem Schreibtisch. Neben ihm sieht man eine Krücke.

© E. Fitte-Duval/HI

„Meine Kollegen respektieren mich“

Seitdem Boubacar als Junge Kinderlähmung hatte, ist er auf Krücken angewiesen. Trotz seiner hohen Qualifikation fand er zunächst keinen Arbeitsplatz ... weiterlesen

Für alle Menschen gilt: Eine sinnvolle, erfüllende berufliche Tätigkeit ist einer der wichtigste Faktoren, um selbstständig zu sein sowie Anerkennung innerhalb der Familie und der Gesellschaft zu finden. Wir unterstützen deshalb die berufliche Inklusion von Menschen mit Behinderung in lokale Strukturen, indem wir:

  • individuelle oder kollektive Projekte fördern (Förderung der Landwirtschaft in einem Dorf, Einrichtung einer Fahrradreparaturwerkstatt, eines Nähateliers usw.)
  • Zugang zu Bankkrediten erleichtern
  • Unternehmen in Bezug auf die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung sensibilisieren

HI steht unmissverständlich hinter Black Lives Matter.

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