Co-Preisträger Friedensnobelpreis

Rechte von Menschen mit Behinderung

„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.“ >>> Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

© Kate Holt/HI

2006

wurde die UN-Behindertenrechts-Konvention verabschiedet

1 Milliarde

Menschen weltweit (15%) leben mit einer Behinderung - sichtbar oder unsichtbar.

182 Staaten

haben die UN-Behindertenrechtskonvention unterzeichnet.

Rechte von Menschen mit Behinderung

„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.“ >>> Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

Man in einer Art Dreirad, der in die Kamera lächelt. Man in einer Art Dreirad, der in die Kamera lächelt. Man in einer Art Dreirad, der in die Kamera lächelt. Man in einer Art Dreirad, der in die Kamera lächelt.

© Kate Holt/HI

Teufelskreis Armut und Behinderung

Menschen mit Behinderung haben die gleichen Rechte wie alle anderen: Ein Leben in Würde, Bildung, Arbeit, Meinungsfreiheit, Sport, Freizeit und vieles mehr.

Die Durchsetzung und Förderung dieser Rechte und der Kampf gegen den Ausschluss schutzbedürftiger Menschen aus der Gesellschaft ist deshalb eines der wichtigsten Anliegen von Handicap International.

Diskriminierungen auf sozialer, aber auch auf technischer Ebene verhindern oft die Integration von Menschen mit Behinderung in den Arbeitsmarkt – und zwingen somit viele Menschen mit Behinderung in die Armut. Es entsteht ein Teufelskreis aus Armut und Behinderung.

Beispielprojekte

Versammlungssaal voller Menschen bei den Vereinten Nationen Versammlungssaal voller Menschen bei den Vereinten Nationen Versammlungssaal voller Menschen bei den Vereinten Nationen Versammlungssaal voller Menschen bei den Vereinten Nationen

© C. Dixon/HI

Verabschiedung Konvention

2006 wurde die UN-Behindertenrechtskonvention in New York verabschiedet und trat 2008 in Kraft.

Chelsia auf einer Schulbank. Vor der Bank steht ihr Rollstuhl. Chelsia auf einer Schulbank. Vor der Bank steht ihr Rollstuhl. Chelsia auf einer Schulbank. Vor der Bank steht ihr Rollstuhl. Chelsia auf einer Schulbank. Vor der Bank steht ihr Rollstuhl.

© Helio Macome/HI

Rampe für die Bildung

Chelsia aus Mosambik ist auf einen Rollstuhl angewiesen. Handicap setzte sich dafür ein, dass ihre Schule barrierefrei umgebaut wurde und sie wieder lernen kann. ... weiterlesen


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UN-Behindertenrechts-Konvention

Die Verabschiedung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung im Jahr 2006 war ein Meilenstein in der politischen Arbeit zum Thema Behinderung. Handicap International hat auf allen Ebenen eine entscheidende Rolle bei ihrer Entwicklung gespielt.
Seitdem fördern wir die Ratifizierung dieser Konvention in immer mehr Ländern. Gleichzeitig unterstützen wir ihre Umsetzung in den Ländern in enger Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen von Menschen mit Behinderung. Wir helfen mit bei der Ausarbeitung von nationalen Gesetzen und politischen Maßnahmen, die Menschen mit Behinderung die vollwertige Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen.

Barrierefreiheit

Rechte und Gesetze bilden die Grundlage – aber für die Verwirklichung der Rechte ist mehr notwendig.

  • Menschen mit Behinderung benötigen gleichberechtigten Zugang zu Informationen, Dienstleistungen und Infrastruktur in allen Bereichen (Schule, Verwaltung, Transporte etc.).
  • Barrieren müssen abgebaut werden: in den Köpfen, in Gebäuden und in der gesamten Gesellschaft. 

Durch Aufklärung der Gesellschaft oder die Anpassung von Einrichtungen reduzieren wir direkt Barrieren. Beispiele sind der Abbau von Vorurteilen gegenüber Menschen mit Behinderung, der Bau von Zugangsrampen zu Gebäuden, die Schulung von Architekten und Lehrpersonal im Bildungssektor. Ein weiteres Kernanliegen von Handicap International ist die Inklusion von Menschen mit Behinderung in die humanitäre Hilfe.

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Ein Kernanliegen von Handicap International ist die Anerkennung von Menschen mit Behinderung als gleichberechtigte Mitglieder der Gesellschaft.
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Fast 69 Millionen Menschen sind vor Krieg und Gewalt auf der Flucht. Ein weiterer Grund für Flucht sind Naturkatastrophen.