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Erbeben in Indonesien: Handicap International ermittelt den Bedarf der betroffenen Bevölkerung

Nothilfe
Indonesien (Projekt beendet)

Ein Erdbeben der Stärke 6,5 traf am Mittwoch, den 7. Dezember 2016 auf die Provinz Aceh in Indonesien. Über 90 Menschen wurden getötet und über 270 Menschen verletzt. Handicap International ist bereits vor Ort und ermittelt die Bedürfnisse der Betroffenen, um einen eventuellen Nothilfeeinsatz zu erwägen.

Ein von Trümmern umgebenes Gebäude auf der Insel Sumatra

Das erneute Erdbeben zerstörte zahlreiche Häuser, so wie hier im September 2009 in Padang auf der Insel Sumatra, Indonesien | © Benoit Darrieux / Handicap International

Das Erdbeben der Stärke 6,5 auf der Richterskala hat am 7. Dezember die Provinz Aceh, Indonesien, erschüttert. In den betroffenen Distrikten Bireuen und Pidie Jaya wurden mindestens 90 Menschen getötet und über 270 verletzt. Zudem sind über 200 Häuser, Moscheen und Geschäfte zerstört worden. In der gesamten Provinz wurde der Notstand ausgerufen. Handicap International schickt einen Nothilfe-Experten sowie einen Physiotherapeuten in die betroffenen Gebiete, um die Bedürfnisse der Opfer einzuschätzen und einen eventuellen Nothilfeeinsatz ins Auge zu fassen.

Infolge des Tsunamis vom 26. Dezember 2004 führte Handicap International einen Nothilfeeinsatz in Indonesien, Sri Lanka und Indien durch, der über 3600 Opfer mit Rehabilitationsmaßnahmen unterstützte. Auch heute sind wir noch in Indonesien in den Provinzen Yogyakarta und Nusa Tengara Timur aktiv. Dort setzen wir uns für die Rechte von Menschen mit Behinderung ein, verstärken ihre Teilhabe in den Gemeinden und bereiten sie vorbeugend auf die Gefahren von Naturkatastrophen vor.

7 Dezember 2016
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