Co-Preisträgerin Friedensnobelpreis

Handicap International und Bündnis „Aktion Deutschland Hilft“ helfen gemeinsam den Schwächsten in Mosambik

Nothilfe
Mosambik

Seit dem verheerenden Wirbelsturm am 15. März befindet sich Mosambik in einer absoluten Notlage. Der aktuelle Stand laut dem UN-Nothilfebüro OCHA: 602 Todesopfer, 4.979 Cholera-Erkrankungen, über 70.000 Obdachlose und insgesamt 1,85 Millionen betroffene Personen.   

Das ATLAS-Team koordiniert die Säuberung von Straßen im Mahavana-Gebiet von Beira, Mosambik.

Das ATLAS-Team koordiniert die Säuberung von Straßen im Mahavana-Gebiet von Beira, Mosambik. | ©P.Pillon/ HI

Die Teams von Handicap International (HI) unterstützen vor allem die Menschen in der besonders stark betroffenen Stadt Beira. Sie koordinieren die Beseitigung der Trümmer, legen Wege frei und versuchen außerdem neue Zufahrten in noch immer abgeschottete Gebiete zu schaffen.

Dank der Spendenmittel unserer Bündnisorganisation „Aktion Deutschland Hilft“ kann HI den Betroffenen mit Lebensmitteln und Hygienekits helfen sowie die Hilfsmaßnahmen der Partnerorganisationen koordinieren. Außerdem berät HI andere Organisationen dabei, wie Menschen mit Behinderung in die Hilfsmaßnahmen besser einbezogen werden können.

 

Verterter/-innen von "Aktion Deutschland Hilft" und Handicap International im Gespräch mit Betroffenen. | © Beyer/ Aktion Deutschland Hilft

 

Dank der bereit gestellten Mittel kann sich Handicap International um die Verteilung von Materialien für den Wiederaufbau von 2.500 Unterkünften kümmern sowie um diverse Reparaturmaßnahmen. Das HI-Logistikteam ATLAS räumt weiterhin Trümmer in der Hafenstadt Beira, die der Wirbelsturm besonders stark zerstört hat.

 

Das ATLAS-Team bei der Koordination von Aufräumarbeiten. | © P.Pillon/ HI

17 April 2019
Einsatz weltweit:
Helfen
Sie mit

Lesen sie weiter

Venezuela: Als die Erde bebte – Wenn die Katastrophe das eigene Zuhause trifft
© A. Jota / HI
Nothilfe

Venezuela: Als die Erde bebte – Wenn die Katastrophe das eigene Zuhause trifft

Yohanna Talloli, Inklusionsexpertin bei Handicap International, erlebte das Erdbeben in Venezuela in ihrer Wohnung: zusammen mit ihrer Tochter. Obwohl sie selbst trauert und Angst vor weiteren Beben hat, hilft sie den Menschen in dieser schrecklichen Krise. Als humanitäre Helferin ist es etwas ganz anderes, wenn die Not das eigene Land betrifft, berichtet Yohanna.

Venezuela: Nothilfe nach verheerendem Erdbeben
© HI
Nothilfe

Venezuela: Nothilfe nach verheerendem Erdbeben

Zwei schwere Erdbeben haben Teile Venezuelas erschüttert. Erste Schätzungen gehen von hunderten Toten, tausenden Verletzten und zehntausenden Vermissten aus. Inmitten dieser Tragödie bereiten die Teams von Handicap International (HI) ihren Einsatz vor – besonders für diejenigen, die jetzt am dringendsten Hilfe brauchen: Menschen mit Behinderungen und Schwerverletzte.

DR Kongo: Ein Dreirad-Rollstuhl für ein selbstständiges Leben
© Ogala Company / HI
Nothilfe Rehabilitation und Orthopädie

DR Kongo: Ein Dreirad-Rollstuhl für ein selbstständiges Leben

Dorica Zawadi muss Hals über Kopf mit ihren Kindern vor der andauernden Gewalt im Osten der Demokratischen Republik Kongo fliehen. Irgendwie schafft sie es, obwohl sie nicht laufen kann. In ihrem neuen Dorf stößt sie auf das Team von Handicap International (HI) und erhält eine Art Dreirad: Endlich ist sie mobil, kann einen Nähkurs besuchen und ihre Kinder selbst versorgen.