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Aktuelle Pressemitteilungen

 

14. Dezember 2017:  Landminenmonitor 2017: Erneut Anstieg der Opferzahlen

Der am 14.12. veröffentlichte Landminenmonitor 2017 zeigt im dritten Jahr in Folge einen dramatischen Anstieg der Opferzahlen durch Minen und explosive Kriegsreste. Mindestens 8.605 Menschen wurden durch diese Waffen im Jahr 2016 getötet oder verletzt. 2013 waren es noch 3.450 Menschen, Der massive Anstieg seither ist vor allem auf die hohen Opferzahlen in den Konfliktgebieten in Afghanistan, dem Jemen, Libyen und der Ukraine zurückzuführen. Handicap International ruft die Staaten auf, das internationale humanitäre Recht durchzusetzen und Druck auf Konfliktparteien auszuüben, um dem Einsatz dieser barbarischen Waffen ein Ende zu setzen. Dies geschieht im Vorfeld des Treffens der Vertragsstaaten des Ottawa-Vertrags zum Verbot von Anti-Personen-Minen, das vom 18. bis zum 21. Dezember in Wien stattfindet.

13. Dezember 2017:  Großer „sonnenklar.TV Spendentag“ für Handicap International

Der Münchner Reiseshoppingsender führt zum ersten Mal in seiner Geschichte einen „sonnenklar.TV Spendentag“ live im Fernsehen zugunsten einer Hilfsorganisation durch. Am Freitag, den 15. Dezember 2017 können die sonnenklar.TV Zuschauer den ganzen Tag per Telefon an Handicap International spenden. Zudem unterstützt sonnenklar.TV die Aktion mit fünf Euro pro Reisenden, der an diesem Tag einen Urlaub über den Shoppingsender bucht.

11. Dezember 2017:  WHO und Handicap International: Drei Millionen Menschen mit Verletzungen und Behinderungen in Syrien

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und Handicap International (HI) machen auf die Bedürfnisse der geschätzten drei Millionen Menschen aufmerksam, die in Syrien mit Verletzungen und Behinderungen leben. Sie rufen die internationale Gemeinschaft dazu auf, ihre Unterstützung für Reha-Maßnahmen und die Wiedereingliederung in die Gesellschaft zu erhöhen.

1. Dezember 2017: Humanitäre Hilfe muss alle Betroffenen erreichen

Zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember erinnert Handicap International daran, dass humanitäre Hilfe auch Menschen erreichen muss, die oft keinen Zugang zu Hilfsangeboten finden. Drei  Viertel der Menschen mit Behinderung in Notsituationen haben keinen ausreichenden Zugang zu Wasser, Nahrung, Gesundheit und Unterkünften: Ihre Bedürfnisse werden häufig nicht erfasst.

30. November 2017: 20 Jahre Minenverbot – und das Engagement geht weiter

Die Unterzeichnung des Ottawa-Abkommens zum Verbot von Anti-Personen-Minen am  3. Dezember 1997 war ein bisher beispielloser Sieg engagierter Staaten und einer weltweiten Bürgerinitiative. Als Mitgründer und bis heute eine der führenden Organisationen dieser Kampagne erinnert Handicap International zum 20. Jahrestag an die Verpflichtung der Vertragsstaaten, den Kampf gegen Minen fortzuführen.

9. November 2017: Humanitäre Organisationen verurteilen die Blockade des Jemens

18 Hilfsorganisationen reagieren mit großer Besorgnis auf die vorübergehende Schließung der Luft-, See- und Landwege Jemens und damit die komplette Abriegelung des Landes durch die von Saudi-Arabien geführte Koalition. Lesen Sie hier die konkreten Forderungen.

11. Oktober 2017: Bangladesch: Situation der geflüchteten Rohingya alarmierend

Nachdem inzwischen 500.000 Rohingya über die Grenze nach Bangladesch geflohen sind, macht Handicap International erneut auf ihre alarmierende Lage aufmerksam. Jeden Tag kommen etwa 2.000 neue Geflüchtete dazu. Sie leben in extremer Armut.

5. Oktober 2017: Neuer Bericht von HI: Bombardierung zwingt Menschen aus Syrien zu wiederholter Flucht

Der von Handicap International am 5. Oktober 2017 in Genf veröffentlichte Bericht: „Überall folgten uns die Bomben“ zeigt, wie der Einsatz von Explosivwaffen in bevölkerten Gebieten die Menschen in und aus Syrien immer wieder zur Flucht zwingt. Außerdem zeichnet er ein besorgniserregendes Bild von den verheerenden und anhaltenden sozialen und ökonomischen Folgen der Bombardierungen.

17. September 2017: Neymar Juniors Nachricht an die Welt: Wir sagen "STOP"

Über die Internetplattform Instagram hat der Fußballprofi Neymar Jr. der Öffentlichkeit und 81 Millionen Followern heute seine Unterstützung für Handicap Internationals aktuelle Kampagne gegen Bombenangriffe auf die Zivilbevölkerung in Krisengebieten mitgeteilt. Der Fußballstar von Paris Saint-Germain schrieb dazu ein großes "STOP" auf eine Handfläche und postete anschließend ein Foto auf seinem Instagram-Account.

12. September 2017: „Stop“ zur Bombardierung der Zivilbevölkerung

Explosive Waffen – Fliegerbomben, Mörser, Granaten, Raketen – werden in den aktuellen Konflikten in Syrien, im Irak und im Jemen mit grausamer Regelmäßigkeit in bewohnten Gebieten eingesetzt.92 Prozent der Opfer dieser Bombardierungen sind Zivilisten. Die Hilfsorganisation Handicap International gibt heute den Startschuss für die globale Online-Kampagne „Stop Bombing Civilians“, die auch in Deutschland von Prominenten unterstützt wird.

31. August 2017: Streubomben Monitor 2017: Trotz Erfolgen wieder mehr Opfer

Immer mehr Staaten befolgen das internationale Verbot von Streumunition. Dennoch ist die Zahl der Opfer durch den Einsatz dieser menschenverachtenden Waffen in Syrien und im Jemen gestiegen. Dies geht aus dem Streubomben Monitor 2017 hervor, der heute von der von Handicap International mitgegründeten Cluster Munition Coalition (CMC) bei den Vereinten Nationen in Genf veröffentlicht wurde.

17. August 2017: Humanitäre Hilfe muss auch die Schwächsten erreichen

Zum Welttag der humanitären Hilfe am 19. August macht die Hilfsorganisation Handicap International darauf aufmerksam, dass Nothilfe auch Menschen erreichen muss, die häufig keinen Zugang zu Hilfsangeboten haben.

15. August 2017: Neymar Jr wird Botschafter für Handicap International

Der brasilianische Fußballer Neymar Jr ist der neue Botschafter der humanitären Hilfsorganisation Handicap International. Aus diesem Anlass veranstaltete die Organisation am Dienstag ein Event am Platz der Nationen in Genf.

11. Juli 2017: Riskante Rückkehr nach Mossul: Gefahr durch Blindgänger

Nach der Rückeroberung der irakischen Stadt Mossul verstärkt die Hilfsorganisation Handicap International ihren Einsatz in und um die Stadt, um die Zivilbevölkerung zu versorgen.

28. Juni 2017 Veranstaltungshinweis: „Unter dem Sand“ beim Kino Open Air am Mars Markt

Neue Location, neuer Nonprofit-Partner: Handicap International ist erstmalig als gemeinnütziger Partner beim Münchner Kino Open Air dabei.

19. Juni 2017 Statement zum Jemen: An alle Mitglieder des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen

Nichtregierungsorganisationen begrüßen Erklärung des UN-Sicherheitsrats zu Jemen – auf Worte müssen jetzt Taten folgen

23. Mai 2017: PAX-Bericht: Allianz investiert weiter in Hersteller von Streubomben

Streumunition ist seit 2010 international geächtet – trotzdem investiert die Allianz immer noch in die Hersteller der tödlichen Waffen. Dies zeigt ein neuer Bericht der Menschenrechtsorganisation Pax. Die humanitäre Hilfsorganisation Handicap International fordert die Allianz auf, der internationalen Ächtung endlich zu folgen und ethische Richtlinien auf alle Geschäftsbereiche anzuwenden.

Jemen – die Menschen verhungern im Bombenhagel

Stellen Sie sich folgende Situation vor: 19 Millionen Menschen – so viele wie New York Einwohner hat oder insgesamt in den Niederlanden leben ­­­­­­­­­­­­­­– werden unaufhörlich bombardiert, sind abgeschnitten von lebenswichtiger Versorgung, können nicht fliehen, werden ignoriert von der internationalen Gemeinschaft. Genau das passiert 19 Millionen Menschen im Jemen seit zwei Jahren Tag für Tag für Tag.

03. April 2017: UN-Landminentag: Die Gefahr ist nicht vorüber

Am 4. April wird jährlich an die Gefahr durch explosive Kriegsreste in vielen Regionen der Welt erinnert. Der letzte Landminenbericht vom November 2016 hat deutlich gemacht: Die Zahl der Opfer von Unfällen mit Minen und Blindgängern ist in einem Jahr um 75 Prozent gestiegen. Schuld daran ist unter anderem die massive und systematische Bombardierung mit explosiven Waffen in bewohnten Gebieten im Irak, in Syrien, im Jemen oder in der Ukraine. Explosive Waffen töten und verletzen vor allem die Zivilbevölkerung. Ihre Blindgänger bleiben oft noch lange nach dem Krieg als tödliche Gefahr zurück. Mit einer aktuellen Petition ruft Handicap International deshalb dazu auf, dass die völkerrechtswidrige Bombardierung von Zivilbevölkerung beendet wird und die Betroffenen unterstützt werden.

08.03.2017: Sechs Jahre Syrienkrieg: Die verheerenden Folgen der Bomben

Seit sechs Jahren sind die Menschen in Syrien Opfer eines Konflikts, der von ungezielten Bombenangriffen von seltener Intensität geprägt ist. Allein zwischen September und Dezember 2016 gab es pro Tag durchschnittlich 94 Angriffe mit Explosivwaffen. In Syrien und den angrenzenden Ländern erleben die Teams von Handicap International täglich das Leiden und die Traumata der vertriebenen Syrerinnen und Syrer, die Opfer des pausenlosen Einsatzes von Explosivwaffen sind.

01.03.2017: Handicap International räumt explosive Kriegsreste im Irak

Anfang 2017 hat Handicap International mit der Kampfmittelräumung in den irakischen Regierungsbezirken Kirkuk und Diyala begonnen. Drei Teams spüren explosive Kriegsreste auf und zerstören sie, um die Menschen, die in ihre Heimatorte zurückkehren, vor Unfällen zu bewahren. Der Irak ist eines der am meisten durch Kriegsreste verseuchten Länder der Welt. In den letzten dreißig Jahren wurde das Land durch eine Reihe von Konflikten schwer belastet, die Millionen Menschen aus ihrer Heimat vertrieben haben.

22.02.2017: Minenfilm „Unter dem Sand“ für Oscar nominiert

Die meisten Landminen in Europa fanden sich Mitte des 20. Jahrhunderts noch in Dänemark. Deutschland verlegte im Zweiten Weltkrieg Millionen von Minen an der dänischen Westküste. Der Film „Unter dem Sand“ greift diese Thematik auf und zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie menschenverachtend und brutal Minen sind. Nun ist er verdient für den Oskar in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“ nominiert worden. Die Produzenten des Films wissen, dass Minen auch heute noch viele Menschen bedrohen und rufen deshalb dazu auf, mit Handicap International die Opfer zu unterstützen.

20.01.2017: BNP Paribas Stiftung fördert Projekt ComIn von Handicap International: Hilfe für Flüchtlinge mit Behinderung

Flüchtlinge benötigen vielfältige Hilfe, um sich in die deutsche Gesellschaft integrieren zu können, insbesondere beim Thema Ausbildung und Berufseinstieg. Vor einer doppelten Herausforderung stehen Flüchtlinge mit Behinderung. Diesen Menschen widmet sich das Projekt ComIn von Handicap International. Das Projekt der weltweit aktiven humanitären Hilfsorganisation bietet verschiedene Wege an, um die Einbindung von Flüchtlingen mit Behinderung im gesellschaftlichen Alltag in Deutschland zu fördern.

11.12.2016: Urlaub machen und Gutes tun!

Das Einzelhandelsunternehmen Kaufland unterstützt Handicap International mit einem speziellen Angebot bei Kaufland-Reisen. Pro Reise gehen 5, 10 oder 20 Euro an weltweite Projekte für Menschen mit Behinderung.

01.12.2016: Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung: Seit zehn Jahren erleichtert die UN-Behindertenrechtskonvention die Gleichstellung

Vor zehn Jahren, am 13. Dezember 2006, beschlossen die Vereinten Nationen die Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung. Seitdem wurde sie von 168 Staaten ratifiziert, also von rund drei Viertel aller Staaten weltweit. Doch auch heute noch werden Menschen mit Behinderung mehrfach diskriminiert und ihre Rechte regelmäßig verletzt. Zum internationalen Tag der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember fordert Handicap International deshalb erneut alle Staaten auf, ihren Verpflichtungen aus der Konvention nachzukommen und die Teilhabe aller Menschen an der Gesellschaft sicherzustellen.

22.11.2016: Landminenbericht 2016: Deutlich mehr Unfälle mit Minen

Der heute veröffentlichte Bericht Landmine-Monitor 2016 enthüllt für das Berichtsjahr 2015 einen Anstieg der Unfälle mit Landminen und explosiven Kriegsresten um 75% im Vergleich zum Vorjahr. Im Berichtszeitraum wurden mindestens 6.461 Menschen getötet oder verletzt – die Dunkelziffer liegt noch deutlich höher. Besonders viele Unfälle gab es in den aktuellen Konfliktgebieten Afghanistan, Libyen, Syrien, Ukraine und Jemen. Vom 28. November bis 1. Dezember findet in Chile das jährlichen Treffens der Mitgliedsstaaten des Minenverbotsvertrags statt. Aus diesem Anlass ruft Handicap International alle Staaten dazu auf, dem Einsatz dieser barbarischen Waffen endlich ein Ende zu setzen und auch mehr Unterstützung für die Räumung von Landminen und explosiven Kriegsreste zu leisten.

18.11.2016: Handicap International und die IKEA Stiftung schaffen inklusive Spielräume in Flüchtlingslagern

Spielen ist ein fundamentales Recht für alle Kinder, auch für geflüchtete Kinder und Kinder mit Behinderung. Darum unterstützt die IKEA Stiftung das neue Projekt von Handicap International „Growing Together“, das Kindern in Flüchtlingslagern in Bangladesch, Pakistan und Thailand sichere und inklusive Räume zum Spielen bietet – und das Recht, Kind zu sein.

07.11.2016: Mossul: Handicap International bereitet sich auf eine massive humanitäre Krise vor

Über 50 Mitarbeitende von Handicap International stehen bereit, um die Vertriebenen des Konflikts im irakischen Mossul zu versorgen. Mehr als 30.000 Menschen sind seit Beginn des Militäreinsatzes am 17. Oktober bereits geflohen. Laut Vereinten Nationen könnten bis zu eine Million Menschen durch den Konflikt vertrieben werden. In einem Land, das bereits mehr als 3,3 Millionen Vertriebene zählt, ist somit eine extreme humanitäre Krise absehbar.

11.10.2016: Haiti nach dem Hurrikan:
Handicap International hilft den Schutzbedürftigsten

Nach dem verheerenden Hurrikan Mathew beginnt in Haiti der Lauf gegen die Zeit. Die wenigen Gesundheitszentren und Krankenhäuser, die nicht selbst zerstört wurden, platzen aufgrund der immer weiter ansteigenden Anzahl an Verletzten aus allen Nähten. Die Gefahr von Epidemien ist groß und bedroht einen Großteil der Bevölkerung. Die Teams von Handicap International, die seit vielen Jahren vor Ort sind, wurden deshalb seit Freitag um Nothilfefachkräfte verstärkt.

27.09.2016: Gewalt der Bomben zwingt Millionen Syrer in die Flucht

Am 28. September 2016 veröffentlicht Handicap International den Bericht “Qasef: Flucht vor den Bomben“. Laut diesem Bericht ist der massive Einsatz von explosiven Waffen in bevölkerten Gebieten einer der vorrangigen Gründe für die Vertreibung der Menschen aus Syrien. Unterschiedslose Bombardierungen und Beschuss sind in diesem Konflikt zur Regel geworden und haben Millionen Menschen zur Flucht aus ihrer Heimat gezwungen. Handicap International appelliert dringend an die Konfliktpartien, den Einsatz von explosiven Waffen in bevölkerten Gebieten einzustellen. Ebenso rufen wir die internationale Gemeinschaft dazu auf, diese Praxis aufs schärfste zu verurteilen und Maßnahmen zu ergreifen, um ihr ein Ende zu setzen.

01.09.2016: Alarmierender Anstieg von Streumunitionseinsätzen im Jemen und in Syrien

München, 1. September 2016. Der heute vorgestellte Streubomben-Monitor 2016 berichtet von massiven und wiederholten Einsätzen von Streubomben in Syrien und im Jemen im Jahr 2015. Deshalb ruft Handicap International alle Staaten auf, internationales Recht anzuwenden und auf die Krieg führenden Parteien Druck auszuüben, damit sie den Einsatz dieser barbarischen Waffe einstellen. In Genf findet vom 5. bis 7. September die Konferenz der Unterzeichnerstaaten der Oslo-Konvention zum Verbot von Streumunition statt.

16.08.2016: Hilfsorganisationen verurteilen Bombenangriff auf Krankenhaus von Ärzte ohne Grenzen im Jemen

Oxfam, Care, Save the Children und Handicap International verurteilen den gestrigen Bombenangriff der von Saudi-Arabien geführten Koalition auf ein von Ärzte ohne Grenzen unterstütztes Krankenhaus in der Stadt Abs im Gouvernement Haji. Die Hilfsorganisationen fordern eine unabhängige Untersuchung des Angriffs, der sich nur zwei Tage nach einem anderen Luftschlag im Gouvernement Saada ereignete, bei dem 10 Kinder ums Leben kamen und 28 verletzt wurden. Schon früher waren drei Krankenhäuser von Ärzte ohne Grenzen im Jemen das Ziel von Militärschlägen.

Vollständige Presseerklärung vom 16. August 2016

07.08.2016: Europas Fußball vereint gegen die Bombardierung von Zivilistinnen und Zivilisten

Presseerklärung zum UEFA Super Cup

Wenn Real Madrid und der FC Sevilla am Dienstag, 9. August, beim UEFA Super Cup im norwegischen Trondheim gegeneinander antreten, wird die UEFA Kinderstiftung gemeinsam mit Handicap International die Gelegenheit nutzen, Einsätze von Explosivwaffen in bevölkerten Gebieten zu verurteilen. Während der Eröffnungszeremonie werden die Kapitäne beider Teams von zwei Kindern mit Behinderung begleitet, die aus Afghanistan und Syrien stammen und nun als Flüchtlinge in Norwegen leben. Gemeinsam werden sie die Pokale der UEFA Europa League und der UEFA Champions League auf den Platz tragen.

Vollständige Presseerklärung vom 07. August 2016

24.06.2016:Gemeinsame Presseerklärung zum EU-Gipfel

Mehr als 100 Organisationen fordern:  Stoppt die EU-Pläne zur Migrationsabwehr!

Die Europäische Union muss den aktuellen Vorschlag der EU-Kommission zur Migrationsabwehr stoppen, sonst droht ein dunkles Kapitel in ihrer Geschichte. Davor warnen am Montag mehr als 100 Nichtregierungsorganisationen in einer gemeinsamen Erklärung, darunter Amnesty International, Ärzte der Welt, Care International, Handicap International, Save the Children, Oxfam und World Vision. Die EU verschreibe ihre Außenpolitik dem einzigen Ziel, Migration einzudämmen und untergrabe damit ihre Glaubwürdigkeit und Autorität bei der Verteidigung von Menschenrechten. Die Organisationen fordern von den politisch Verantwortlichen in der EU, den Kommissionsvorschlag abzulehnen. Dieser schreibe in der Zusammenarbeit mit Drittstaaten einen Ansatz fest, der darauf abziele, Menschen abzuschrecken und zurückzuweisen.

Vollständige Presseerklärung vom 24. Juni 2016

Hier finden Sie die vollständige Erklärung

17.06.2016: Syrische Bevölkerung durch explosive Waffen verstümmelt und traumatisiert

Anlässlich des Weltflüchtlingstags veröffentlicht Handicap International den Bericht „Syrien -  eine verstümmelte Zukunft“. Der Bericht zeigt die fatalen Auswirkungen des Einsatzes von Explosiven Waffen auf die syrische Bevölkerung. Wir fordern die Konfliktparteien dringend dazu auf, den Einsatz von explosiven Waffen in bevölkerten Gebieten zu stoppen. Außerdem muss humanitären Organisationen der Zugang zu blockierten Gebieten gewährt werden, so dass die betroffene Bevölkerung versorgt werden kann.

Vollständige Presseerklärung vom 17. Juni 2016

Hier finden Sie den vollständigen Bericht: Syrische Bevölkerung durch explosive Waffen verstümmelt und traumatisiert

16.05.2016: Immer noch deutsche Investitionen in die Hersteller von Streumunition: Ein deutsches Gesetz ist überfällig

Ein am heutigen 16. Juni vorgestellter Bericht der Nichtregierungsorganisation PAX verurteilt Finanzinstitute, Banken und Rentenfonds, die immer noch in Hersteller der weltweit geächteten Streumunition investieren. Für Deutschland nennt der Bericht Allianz, Deutsche Bank und Siemens Financial Services. Die bereits sechste Auflage des Berichts “Worldwide Investments in Cluster Munitions: a shared responsibility“ wird am weltweiten Aktionstag der Kampagne gegen Streumunition (CMC) präsentiert. Mitglieder der CMC wie Handicap International appellieren an diesem Tag an Politik und Finanzunternehmen, alle Investitionen in Streumunition zu stoppen.

Vollständige Presseerklärung vom 16. Juni 2016

Hier finden Sie den vollständigen Bericht: Worldwide Investments in Cluster Munitions

Sowie die Zusammenfassung für Deutschland

24.05.2016: Charta für Inklusion beim Humanitären Weltgipfel verabschiedet: Großer Fortschritt für die humanitäre Hilfe

Der Humanitäre Weltgipfel, der von 23. bis 24. Mai in Istanbul stattfand, brachte einen großen Fortschritt für Menschen mit Behinderung und eine humanitäre Hilfe, die allen zugutekommt. Handicap International hat gemeinsam mit mehreren Partnerorganisationen während der Sondersitzung zum Thema Behinderung am gestrigen Montag die Charta zur Inklusion in der humanitären Hilfe eingebracht. Sie wurde von 96 Akteuren angenommen, darunter Deutschland und anderen Staaten, humanitären Organisationen, Geldgebern und Verbänden, die wiederum Tausende Organisationen vertreten. Auch der Generalsekretär der Vereinten Nationen Ban Ki-moon unterstützte auf der Sondersitzung die Charta ausdrücklich. Dies ist ein großer Erfolg für alle Menschen mit Behinderung, die zu lange von der humanitären Hilfe vergessen wurden.

Vollständige Presseerklärung vom 24. Mai 2016

Charta über die Inklusion von Menschen mit Behinderung in der humanitären Hilfe

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Presseerklärung vom 17. Mai 2015

20.04.2016: Ein Jahr nach dem Erdbeben in Nepal: Die Bedrohung bleibt

Das Erdbeben, das das Tal von Katmandu am 25. April 2015 erschütterte, war eine besonders schwere Naturkatastrophe in einem Land, das regelmäßig unter Erdrutschen, Erdbeben oder Überschwemmungen leidet. Maßnahmen der Katastrophenvorsorge verhinderten zwar noch mehr Tote und Verletzte – dennoch ist dieser wichtige Aktivitätsbereich unterfinanziert. Handicap International setzt sich deshalb für eine Erhöhung der Mittel für Prävention und die bessere Aufklärung von Gemeinden und lokalen Behörden ein.

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01.04.2016: Zum UN-Landminentag: Immer mehr verbotene Waffen eingesetzt

Nicht nur in Syrien und im Jemen, sondern auch in Afghanistan, Kolumbien, Myanmar oder Tunesien: Der Einsatz verbotener Explosivwaffen hat seit 2014 deutlich zugenommen, wobei dies vielerorts auf Gleichgültigkeit stößt. Anlässlich des UN-Tages zur Aufklärung über die Minengefahr ruft Handicap International dazu auf, dass Einsatz, Verkauf und Weitergabe von Minen und Streumunition einstimmig und mit Nachdruck von der internationalen Gemeinschaft verurteilt werden.

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14.03.2016: Mit der HelpCard Spenden verschenken

vor Ostern ist die Zeit des Spendens und des Schenkens - beides miteinander zu verbinden ernöglicht die innovative HelpCard. Mit der sozialen geschenkkarte im Kreditkartenformat werden Projekte von Handicap International zum Beispiel in Haiti unterstützt. Eine Geschenkidee, die gleichzeitig Menschen mit Behinderung ein aufrechtes Leben ermöglicht.

 

 

 

 

 

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10.03.2016: 5 Jahre Syrien-Krieg: Bombardierung von Wohngebieten treibt immer mehr Menschen in die Flucht

Explosive Waffen haben einen großen Anteil an der dramatischen Bilanz des bald fünf Jahre dauernden Krieges in Syrien. Diese Waffen werden laut einem Bericht von Handicap International zu 75% in dicht besiedelten Gebieten verwendet. Es ist die Pflicht der internationalen Gemeinschaft, die Sicherheit der Zivilbevölkerung zu gewährleisten und den Menschen Zugang zu humanitärer Hilfe zu ermöglichen.

 

 

 

 

 

 

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Hier finden Sie den Bericht „Der Einsatz von explosiven Waffen in Syrien: Eine Zeitbombe im Entstehen“

17.02.2016: Humanitäre Hilfe darf niemanden vergessen

Um Fluchtursachen zu bekämpfen, hat sich die deutsche Regierung hohe Ziele gesetzt − insbesondere im Bereich der humanitären Hilfe für die Menschen, die vom Krieg in Syrien betroffen sind. Dabei dürfen die Schwächsten nicht vergessen werden, also die unzähligen Verwundeten, Menschen mit Behinderung, schwangere Frauen, Kinder, ältere oder isoliert lebende Menschen. Handicap International kümmert sich um diese besonders Schutzbedürftigen – und fordert Hilfsorganisationen und Geldgeber dazu auf, dafür zu sorgen, dass auch sie besser unterstützt werden.

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12.01.2016: Hilfsorganisationen: Syrer werden weiter hungern

Nach den Hilfslieferungen in Madaja fordern Handicap International und andere Hilfsorganisationen humanitären Zugang für alle belagerten Städte in Syrien

Aus LKW werden Hilfsgüter an syrische Flüchtlinge verteilt

 

 

 

 

 

 

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26.11.2015: Landminenmonitor 2015: Für eine Welt ohne Minen bleibt viel zu tun

Bild der völlig zerstörten Stadt Kobane

 

 

 

 

 

 

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Faktenblatt Landminen
Webseite des Landminemonitor

25.11.2015: Vernichtung der letzten deutschen Streubomben-Bestände

Darstellung der Funktionsweise einer Streubombe

 

 

 

 

 

 

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Warnung vor betrügerischen Spendensammlern

Seit vielen Monaten sind bundesweit und in den Nachbarländern Sammler unterwegs, die sich meist als gehörlos ausgeben. Sie behaupten auf ihrer Unterschriften- und Spendenliste, um Spenden für Projekte von Handicap International zur Unterstützung von behinderten Menschen zu werben. Dies geschieht jedoch nicht in unserem Auftrag. Handicap International führt prinzipiell keine Haussammlungen und zurzeit auch keine Straßensammlungen durch.

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Veröffentlicht am 13.12.15

Für Fragen und Interviewwünsche stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Eva Maria Fischer

Larissa Reith
Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 089/54 76 06 29

E-Mail: lreith(at)handicap-international.de