Co-Preisträgerin Friedensnobelpreis

20 Jahre Ottawa-Vertrag

Minen und andere Waffen Politische Kampagnenarbeit
International

Der Vertrag gegen Anti-Personenminen wird 20 Jahre alt. Seitdem sind die Opferzahlen drastisch gesunken.

Auch heute müssen noch in vielen Ländern Minen entfernt werden, wie hier in der Demokratischen Republik Kongo

Auch heute müssen noch in vielen Ländern Minen entfernt werden, wie hier in der Demokratischen Republik Kongo | © Brice Blondel/HI

Am 1. März 1999 trat der sogenannte Ottawa-Vertrag in Kraft. Dieser verbietet Produktion, Einsatz, Weitergabe und Lagerung von Anti-Personen-Minen und verpflichtet die Vertragsstaaten zu Entminung und Opferhilfe. Heute werden Anti-Personen-Minen bis auf wenige Aufnahmen nicht mehr eingesetzt und die internationale Staatengemeinschaft hat das ehrgeizige Ziel ausgegeben, die Welt bis 2025 von sämtlichen Minen zu befreien. Damals lagen die jährlichen Opferzahlen noch bei rund zwanzig Tausend Menschen pro Jahr – zwischenzeitlich fielen die Zahlen auf rund 3.500 pro Jahr.


Handicap International hat als Gründungsmitglied der „Internationalen Kampagne für das Verbot von Landminen“ (ICBL) entscheidend zum erfolgreichen Abschluss des Ottawa-Vertrags beigetragen. Für unser politisches Engagement und die erfolgreiche Kampagne erhielten wir gemeinsam mit der ICBL den Friedensnobelpreis.
 

4 März 2019
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