Gehe zum Hauptinhalt

Co-Preisträger Friedensnobelpreis 1997

 

Ein Besuch auf dem Markt veränderte alles

Rehabilitation und Orthopädie
Zentralafrikanische Republik

Nach einem Marktbesuch in Bambari trat Alima auf einen Blindgänger und verletzte sich schwer. Seitdem helfen ihr Physiotherapeut*innen von HI, wieder auf die Beine zu kommen und mobil zu werden.

Nach dem Unfall mit einem Sprengsatz sitzt Alima im Krankenhausbett von Bambari (2021).

Nach dem Unfall mit einem Sprengsatz sitzt Alima im Krankenhausbett von Bambari (2021). | © A. SERVANT / HI

Es war ein Sonntag im Mai, als die 16-jährige Alima nach einem Marktbesuch in der nur 10 Kilometer entfernt liegenden Stadt Bambari nach Hause ging. Sie wusste, dass in der Gegend Blindgänger lauern. Bei jedem Schritt achtete sie darauf, vorsichtig zu gehen. Alimas Bruder hatte ihr einen sicheren Weg durch das Gras gezeigt. Auf dem Hinweg passte sie genau auf und kam sicher an. Doch auf dem Rückweg bog sie aus Versehen falsch ab – und trat auf einen Sprengsatz. Einer von unzähligen, die nach vielen bewaffneten Konflikte in der Region die Zivilbevölkerung bedrohen. 

 

HI begleitet ihre Genesung

Heute liegt Alima im Krankenhaus von Bambari, wo sich HI-Physiotherapeut*innen täglich um sie kümmern. Durch die Explosion wurden ihre beiden Beine so schwer verletzt, dass es ihr schwerfällt, aufzustehen oder gar zu laufen. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Da ich seit dem Unfall die meiste Zeit liege oder sitze, kommen die HI-Physiotherapeut*innen jeden Tag, und machen Übungen für meine Beine und Füße mit mir", sagt Alima. Damit halte ich meine Muskeln in Schwung. Schließlich möchte ich schnell wieder fit und unabhängig werden.“

Dank dieser regelmäßigen Therapien und der richtigen medizinischen Behandlung wird Alima bald die Klinik verlassen können und wieder selbstständig leben können. Die HI-Teams werden sie sowohl während des Heilungsprozesses als auch danach weiter begleiten, um ihre Mobilität zu erhalten. 

14 Juli 2021
Einsatz weltweit:
Helfen
Sie mit

Lesen sie weiter

1 Jahr nach dem Erdbeben: Haiti immer noch stark auf Nothilfe angewiesen
© Rawley Crews/HI
Nothilfe Rehabilitation und Orthopädie

1 Jahr nach dem Erdbeben: Haiti immer noch stark auf Nothilfe angewiesen

Ein Jahr nach dem Erdbeben in Haiti vom 14. August 2021 benötigen tausende Verletzte weiterhin Hilfe. Das Gesundheitssystem ist schwach, zahlreiche Kliniken wurden zerstört und viele der über 12.000 Verwundeten haben weiterhin keinen Zugang zu medizinischer Versorgung. Die Hilfsorganisation Handicap International (HI) unterstützt die Bedürftigsten und Schwächsten in der anhaltenden Krise.

Leben für Menschen mit Behinderung im Jemen katastrophal
© ISNA Agency / HI
Rechte von Menschen mit Behinderung Rehabilitation und Orthopädie

Leben für Menschen mit Behinderung im Jemen katastrophal

Im Jemen ist das Leben für Menschen mit Behinderung besonders prekär und gefährlich. Viele leben in ständiger Angst, verletzt zu werden, da sie nicht in der Lage sind, vor Explosionen oder bewaffneten Zusammenstößen zu fliehen. Außerdem werden sie oftmals ausgegrenzt, nicht ausreichend versorgt und haben kaum Zugang zu Hilfsmaßnahmen.

Katastrophale Situation für Kinder mit mehrfacher Behinderung
© HI
Nothilfe Rehabilitation und Orthopädie

Katastrophale Situation für Kinder mit mehrfacher Behinderung

Unsere Teams helfen in einem überfüllten Heim in der Westukraine, in dem 42 zusätzliche Kinder aufgenommen wurden, die aus Luhansk evakuiert wurden. Es fehlte anfangs an allem, um die verstörten Kinder, die meist eine mehrfache Behinderung haben, seelisch, medizinisch sowie mit Nahrung und Kleidung zu versorgen. Nach der Soforthilfe plant HI eine langfristige Unterstützung für die Vertriebenen.

Handicap International e.V. ist anerkannter Partner von folgenden öffentlichen Institutionen:

Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ