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Afghanistan nach dem Erdbeben: So viel Not!

Nothilfe
Afghanistan

Bei dem Erdbeben vom 31. August haben viele Familien in der Provinz Kunar alles verloren. Seitdem müssen tausende Menschen ohne Unterkunft oder medizinische Versorgung leben. Viele haben schwere Verletzungen erlitten und brauchen dringend medizinische Behandlung. Besonders schwierig ist die Situation für Menschen mit Behinderungen. Das HI-Team ist vor Ort und hilft mit Reha und Rollstühlen.

Hilfslieferungen mit dem Frachtflugzeug nach Afghanistan

HI verteilt die Hilfslieferungen, darunter Rollstühle und Krücken, die die EU mit Frachtflugzeugen nach Afghanistan geschickt hat.. | © HI

Außerdem verteilen wir Hilfsgüter, die die Europäische Union mit Frachtflugzeugen in den Osten Afghanistans geschickt hat, an Verletzte und Menschen mit Behinderung. Mit an Bord waren Rollstühle, Ausrüstung für Physiotherapie und Mobilitätshilfen.

Handicap International entsandte unmittelbar nach dem Erdbeben ein erstes Team von vier Fachkräften für Physiotherapie und für psychische Gesundheit (jeweils ein Mann und eine Frau). Für die traumatisierten Menschen ist die psychologische Ersthilfe sehr wichtig, um die schrecklichen Erlebnisse zu überwinden. Der herannahende Winter stellt nun eine zusätzliche Herausforderung dar.

Afghanistan nach dem Erdbeben

In der Nacht zum 31. August 2025 erschütterte ein Erdbeben der Stärke 6,0 die Provinz Kunar im Osten Afghanistans. Es folgte ein Nachbeben der Stärke 5,2 auf der Richterskala. Das Ausmaß der Zerstörung ist enorm: Häuser wurden zerstört, Infrastruktur schwer beschädigt, Straßen blockiert, ganze Dörfer durch Erdrutsche von der Außenwelt abgeschnitten. Mehr als 2.200 Menschen kamen ums Leben, 3.600 wurden verletzt und mindestens 490.000 Menschen sind dringend auf humanitäre Hilfe angewiesen.

So hilft Handicap International in Afghanistan

Allein zwischen dem 10. und 19. September konnten wir 215 Menschen helfen:

  • 132 Personen erhielten Unterstützung im Bereich psychische Gesundheit und psychosoziale Hilfe,
  • 83 Personen erhielten Reha-Maßnahmen und alle bekamen technische Hilfsmittel wie z.B. Rollstühle oder Krücken.

Zudem schulte das HI-Team das Personal des Regionalkrankenhauses von Nangarhar im Bereich Rehabilitation.

Mit Ihrer Spende helfen Sie den Menschen vor Ort, langfristig wieder auf die Beine zu kommen und ihnen eine Perspektive für den Wiederaufbau zu geben.

Das Nothilfeprojekt wird gefördert von der Europäischen Union und von Aktion Deutschland Hilft.

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2 Oktober 2025
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