Erdbeben auf Lombok: Nothilfe für tausende Verletzte 17 August 2018
Nach dem Erdbeben auf der indonesischen Insel Lombok am 29. Juli wurde die Region am Sonntag, den 5. August, erneut von einem Beben heimgesucht. Mit einer Stärke von 6,9 und 447 teils ebenfalls schweren Nachbeben war dieses noch gewaltiger als das Erdbeben eine Woche zuvor. HI setzt in der Nothilfe einen Schwerpunkt auf die Prävention von Behinderung und die Unterstützung der Schutzbedürftigsten.
- Indonesien (Projekt beendet)
Nothilfe trotz Angst oder Hoffnungslosigkeit 14 August 2018
Zum Welttag der humanitären Hilfe am 19. August macht HI auf die Herausforderungen aufmerksam, denen humanitäre Helfer weltweit tagtäglich gegenüberstehen. Sie erleben oftmals Situationen, die schwer belasten: In Kriegsgebieten ist es die Angst, selbst verletzt oder gar getötet zu werden. Im Katastrophenfall ist es das Leid der Opfer, die Angehörige oder ihr Hab und Gut verloren haben. In verarmten Gebieten ist es die Hoffnungslosigkeit vieler, je ein menschenwürdiges Leben führen zu können. Und doch sind allein für HI mehrere Tausend Helfer in über 60 Ländern aktiv, um die Schutzbedürftigsten zu unterstützen. So wie Sulu in der Demokratischen Republik Kongo, der trotz der ständigen Angst vor Gewalt als Fahrer und Logistiker für HI arbeitet. Oder Davann, die als Sozialarbeiterin in Kambodscha vielen Menschen Hoffnung bringt.
- International
Explosivwaffen: Risikoaufklärung im Tschad 14 August 2018
Nach Jahrzehnten des bewaffneten Konflikts ist die Tschadsee-Region nach wie vor mit explosiven Kriegsresten übersät. HI stellt Warnschilder um gefährdete Bereiche auf und führt Aktionen zur Risikoaufklärung durch, um die lokale Bevölkerung vor den Gefahren zu schützen.
- Tschad
Humanitäre Katastrophe im Jemen 10 August 2018
Im Jemen ereignet sich derzeit die größte humanitäre Katastrophe der Welt. Das Land befindet sich in einer Spirale der Gewalt, die 2015 mit einer Militärintervention unter der Führung Saudi-Arabiens eskalierte. In drei Jahren Krieg wurde ein Großteil der Infrastruktur und Gesundheitseinrichtungen beschädigt oder zerstört. Der massive Einsatz von Explosivwaffen fordert tagtäglich Opfer – so auch der Bombenanschlag auf einen Schulbus am 09.08.2018 mit 30 getöteten und über 40 verletzten Kindern.
Mossul: Verseuchung durch explosive Kriegsreste in nie dagewesenem Ausmaß 3 August 2018
Ein Jahr, nachdem sich der IS aus Mossul zurückziehen musste, hat HI einen Bericht über das beispiellose Ausmaß der Verseuchung durch explosive Kriegsreste in der irakischen Stadt veröffentlicht. Verantwortlich dafür sind die massiven und fast täglichen Bombenangriffe während der Militäroffensive zwischen Oktober 2016 und Juli 2017.
- Irak
8 Jahre Streubombenverbot: Trotzdem neue Opfer 1 August 2018
Das Osloer Übereinkommen über das Verbot der Verwendung, Herstellung, Lagerung und Weitergabe von Streumunition ist vor acht Jahren, am 1. August 2010, in Kraft getreten. Trotz des Erfolgs der Konvention, die von 119 Ländern unterzeichnet wurde, haben sich die Opfer in den letzten Jahren verdoppelt.
- International
Minenräumung in der Fußgängerzone 26 Juli 2018
Hilfsorganisation Handicap International macht mit Aktion auf die Bedrohung durch Explosivwaffen aufmerksam: Am heutigen Nachmittag verwandelte die Hilfsorganisation Handicap International (HI) den Platz vor dem Richard-Strauß-Brunnen in der Münchner Fußgängerzone in ein künstliches Minenfeld. Gemeinsam mit einem professionellem Entminungs-Team der EMC Kampfmittelbeseitigungs GmbH zeigte das Team von HI, wie gefährlich und mühsam es ist, wenige Quadratmeter vermintes Gelände wieder sicher zu machen. Mit der Aktion schaffte die Organisation Aufmerksamkeit dafür, dass Explosivwaffen sowohl während als auch nach einem Krieg besonders in der Zivilbevölkerung tausende Opfer fordern. HI sammelte zudem Unterschriften für die Kampagne „Stop bombing civilians“. Für lautstarke Unterstützung sorgten die Trommelgruppen „Stockwerk Orange“ und „Ruhestörung“.
- Deutschland
Andrea Spatzek und Mark Stevenson beim 3. Financial Golf Cup 25 Juli 2018
Zum dritten Mal war Handicap International Nonprofit-Partner beim „Financial Golf Cup“ am 16. Juli 2018 im Golf- und Landclub Bergkramerhof. Mit dabei erstmalig unsere neue Botschafterin, die Schauspielerin Andrea Spatzek (alias Gabi Zenker aus der „Lindenstraße“) und unser langjähriger Botschafter und Class A PGA Teaching- and Playing Professional Mark Stevenson.
- Deutschland
Kampagne #school4all ruft zu Spenden auf: besserer Zugang zu Bildung für Kinder mit Behinderung 23 Juli 2018
32 Millionen Kinder mit Behinderung besuchen keine Schule, obwohl alle Kinder ein Recht auf Bildung haben. HI ruft mit der Kampagne #school4all zu Spenden auf, damit Schulen für alle Kinder zugänglich gemacht werden können. HI arbeitet in 31 Ländern im Bereich Inklusion und unterstützt 144.000 Kinder auf ihrem Weg zur Schulbildung.
- International
Schauspielerin Andrea Spatzek spielt Golf für Minenopfer 17 Juli 2018
Am Montag, 16. Juli, hieß es für Schauspielerin Andrea Spatzek „Golfplatz“ statt „TV-Set“. Bekannt als Gabi Zenker aus der ARD-Erfolgsserie Lindenstraße engagiert sich die 59-Jährige als Botschafterin der humanitären Hilfsorganisation Handicap International. Beim diesjährigen FINANCIAL GOLF CUP in Wolfratshausen verwandelte das Team von Handicap International zwei der Golf-Bunker in künstliche Minenfelder. So machte die Organisation gemeinsam mit Andrea Spatzek auf die unzähligen Opfer aufmerksam, die durch Landminen und Blindgänger getötet oder verstümmelt werden.
- Deutschland
Starkregen in Bangladesch: mehr als 9.000 Rohingya-Flüchtlinge betroffen 12 Juli 2018
Über 9.000 Rohingya leiden seit Juni unter den Folgen von Überschwemmungen und Erdrutschen in Bangladesch. Die Teams von HI unterstützen die Bevölkerung weiterhin vor Ort.
- Bangladesch
Mossul: 1.500 Blindgänger allein im Krankenhaus Al-Shifa 9 Juli 2018
Acht Millionen Tonnen explosiver Kriegsreste bedrohen auch ein Jahr nachdem sich der sogenannte IS zurückgezogen hat, die Stadt Mossul1. Die Stadt gleicht einer tickenden Zeitbombe: Tausende von Verletzten versuchen, medizinische Versorgung zu bekommen und mehr als 300.0002 Binnenvertriebene warten auf ihre Rückkehr.
- Irak
HI fordert humanitäre Hilfe für die vertriebene Zivilbevölkerung im Süden Syriens 5 Juli 2018
Amman, 5. Juli 2018. In den letzten Tagen hat sich die Anzahl der Syrerinnen und Syrer, die aus dem Süden des Landes vor dem Konflikt geflohen sind, von 60.000 auf 272.000 Menschen mehr als vervierfacht. Laut UNO-Büro für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) sind die meisten in Richtung Golanhöhen geflohen, die an Israel grenzen. Etwa 60.000 Zivilisten sind in den Süden an die Grenze zu Jordanien gezogen. Die Menschen versuchen, den schweren Luftangriffen zu entkommen, müssen aber an den Grenzen unter sehr schwierigen Bedingungen und ohne angemessene humanitäre Hilfe ausharren. Viele schlafen in Zelten, in überfüllten Notunterkünften oder unter freiem Himmel. Sie haben keinen Zugang zu medizinischer Versorgung, sauberem Trinkwasser und sanitären Anlagen.
- Syrien
Schuss-Wunden: lange Reha notwendig 2 Juli 2018
Für Menschen, die Schussverletzungen erlitten haben, ist eine langfristige medizinische Versorgung notwendig. Nach einer Operation kann es Monate oder Jahre dauern, bis ihre Mobilität mithilfe von Reha-Maßnahmen wieder vollständig hergestellt ist.
- Palästinensische Gebiete
Künstliches Minenfeld in der Münchner City: Stop Bombing Civilians 29 Juni 2018
Bald ist es so weit: Am Donnerstag, den 26.07.2018 ab 14 Uhr, baut Handicap International in der Münchner Innenstadt ein künstliches Minenfeld auf. Begleitet durch ein professionelles Entminungs-Team sollen bei der Veranstaltung Bürger/-innen für die Bedrohung durch explosive Kriegsreste sensibilisiert und Unterschriften für die Petition „Stop Bombing Civilians“ gegen die Bombardierung der Zivilbevölkerung gesammelt werden.
- Deutschland