Co-Preisträgerin Friedensnobelpreis

Jemen: „Das Schweigen der internationalen Gemeinschaft bedeutet Mitschuld” 21 November 2017

Bonn/Berlin/Sana’a, 21. November 2017. Am 15. Tag der Blockade der See-, Luft- und Landwege in den Jemen klagt eine Gruppe von Hilfsorganisationen zum wiederholten Mal die Gleichgültigkeit der internationalen Staatengemeinde an.


Spielen – Die Flucht aus dem täglichen Leben in Unsicherheit 20 November 2017

Die 10-jährige Sanda Aung ist aus ihrem Heimatland Myanmar geflohen und lebt in einem kleinen Haus aus Bambus in einem Flüchtlingscamp. Ihre Familie ist zu arm, um sie zur Schule zu schicken und sie hat fast nie die Chance gehabt, einfach Kind zu sein. Außer, wenn sie an den Spielangeboten von Handicap International (HI) teilnimmt. „Dadurch vergesse ich meine Sorgen.“

  • Bangladesch
  • Myanmar

Johana: Leiterin eines sechsköpfigen Entminungsteams 20 November 2017

Johana, 25 Jahre alt, befreit seit vier Jahren kontaminiertes Land in Kolumbien von Minen. Sie koordiniert bei Handicap International (HI) ein sechsköpfiges Minenräumungsteam. Manche von ihnen sind zwanzig Jahre älter als sie. Hier erzählt sie von ihren Erlebnissen.

  • Kolumbien

Juan José: Ein kleiner mutiger Anführer 17 November 2017

Juan José, 6 Jahre alt, lebt in Timbío, Kolumbien. Sein rechtes Bein wurde amputiert, als er im Alter von zwei Monaten an Thrombose erkrankte. Handicap International (HI) und ihre Partnerorganisation, FEDAR, trafen ihn kürzlich. Sie möchten ihn  unterstützen und ihm eine neue Prothese beschaffen.

  • Kolumbien

Minenfeld Kolumbien: Die Waffen müssen weg! 17 November 2017

Seit 1990 haben Minen mehr als 11.100 Opfer gefordert. Nach Afghanistan ist Kolumbien das am stärksten verminte Land der Welt. Handicap International (HI) hat im Februar und März 2017 in drei Bezirken Stützpunkte zur Minenräumung aufgebaut. Pauline Boyer, Koordinatorin der Minenaktionen für HI in Kolumbien erklärt, warum es dringend notwendig ist, das Land von Minen zu befreien.

  • Kolumbien

„Ich mache weiter bis Kolumbien minenfrei ist!“ 17 November 2017

Angie, 20, kommt aus Santander de Quilichao in Kolumbien. Eigentlich hat sie einen Abschluss als Polizistin, aber sie möchte dabei helfen, ihr Land von Minen zu befreien. Seit 2017 arbeitet sie als Minenräumungsexpertin für Handicap International in Cajibío. Durch einen langjährigen Konflikt ist Kolumbien nach Afghanistan das am stärksten durch Minen verseuchte Land. Handicap International bildet lokale Minenrettungsteams aus, damit diese selbstständig die Minenfelder räumen können.

  • Kolumbien

Statement zur anhaltenden Blockade im Jemen: „Millionen Menschen droht Hunger und Tod“ 17 November 2017

Bonn/Berlin/Sana’a, 17. November 2017. Eine Koalition von Hilfsorganisationen im Jemen klagt die anhaltende Blockade von überlebenswichtigen humanitären und kommerziellen Lieferungen durch die von Saudi Arabien geführte Koalition an. Neben Handicap International zählen CARE, Save the Children, ADRA und Aktion gegen den Hunger zu den Unterzeichnern des Aufrufs. Die Hilfsorganisationen fordern eine sofortige Aufhebung der Blockade.


Jemen: Humanitäre Organisationen verurteilen Blockade 9 November 2017

18 Hilfsorganisationen reagieren mit großer Besorgnis auf die vorübergehende Schließung der Luft-, See- und Landwege Jemens und damit die komplette Abriegelung des Landes durch die von Saudi-Arabien geführte Koalition. Die Organisationen fordern die Wiederaufnahme von humanitärer Hilfe und Klarheit über die geplante Dauer der Schließung, damit die erforderliche Versorgung bereitgestellt werden kann.


Weltklimakonferenz: Die Folgen des Klimawandels 3 November 2017

Vom 6. Bis 17. November 2017 findet in Bonn die 23. Weltklimakonferenz statt, an der zahlreiche Staaten und Organisationen teilnehmen. Dort werden sie erneut die Ursachen und Folgen des Klimawandels diskutieren und versuchen, gemeinsame Lösungen zu finden. Auch Handicap International stärkt in vielen Projekten die Betroffenen, um sie besser vor den Folgen des Klimawandels zu schützen.

  • Philippinen

Südsudan: Hilfe für traumatisierte Flüchtlinge 3 November 2017

Über eine Million Menschen sind  aus dem Südsudan in das benachbarte Uganda geflohen seit im Jahr 2013 der Bürgerkrieg ausgebrochen ist. Viele haben Gewalt, Vertreibung, Vergewaltigung und willkürliche Morde, gesehen oder selbst erlebt. Handicap International (HI) bietet psychosoziale Unterstützung, um den komplexen und dringenden Bedürfnissen für die mentale Gesundheit der Flüchtlinge zu begegnen.

  • Südsudan

Politische Erklärung gegen die Bombardierung der Zivilbevölkerung 26 Oktober 2017

Handicap International (HI) nimmt am ersten Ausschuss der Generalversammlung der Vereinten Nationen teil: dem Ausschuss für Abrüstung und internationale Sicherheit. Dieser hat Anfang Oktober seine Arbeit aufgenommen. Warum ist HI bei diesem großen internationalen Gremium dabei?

  • Deutschland

Statement: Geber-Konferenz zur Rohingya-Krise in Bangladesch, 23. Oktober 2017, Genf 23 Oktober 2017

Rede von Ludovic Bourbé, Direktor der Entwicklungsabteilung bei Handicap International anlässlich der Geber-Konferenz zur Rohingya-Krise in Bangladesch (in Englisch).

  • Bangladesch

Entwicklungsprogramm im Tschad 19 Oktober 2017

Handicap International startet ein breit angelegtes Entwicklungsprogramm im Tschad. Ziel des Projekts ist die Entminung verseuchter Gebiete, die Einführung eines Sozialversicherungssystems und das Beleben der wirtschaftlichen Aktivitäten in verschiedenen Regionen. Thomas Hugonnier, Leiter der Minenaktionen für Handicap International, erklärt die Idee.

  • Tschad

Krise in Bangladesch: Handicap International weitet Nothilfe aus 16 Oktober 2017

Über 600.000 Rohingya sind seit Ende August aus Myanmar in das benachbarte Bangladesch geflohen. Handicap International verstärkt die humanitäre Hilfe, um auf die Notlage zu reagieren: Eine Krise solchen Ausmaßes hat es in der Region noch nie gegeben. Seit dem 25. August haben wir schon 20.000 Menschen mit humanitärer Hilfe unterstützt.

  • Bangladesch

„Eines Tages werde ich wieder laufen können“ 16 Oktober 2017

Mohammad, 32, kommt aus Syrien. Als die Kämpfe in seiner Stadt vor vier Jahren tobten, wurde er von einer Kugel und Granatsplittern getroffen. Die Splitter bohrten sich bis in sein Gehirn, sodass er heute querschnittsgelähmt ist. Er suchte mit seiner Frau und den Kindern Zuflucht im Libanon. Dort erhält er Physiotherapie von Handicap International (HI).

  • Libanon